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Samstag, 18. April 2020

[Rezension] Die Toten vom Lärchensee









Titel: Die Toten vom Lärchensee
Verlag: Kiwi Verlag
Autor: Joe Fischler
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis: 11,00€ (Preis Verlagsseite)  
Quelle




Sonntag, 8. März 2020

[Rezension] Grenzenlos an deiner Seite: und wo das Glück zu finden ist











Titel: Grenzenlos an deiner Seite: und wo das Glück zu finden ist
Verlag: tredition Verlag
Autor: Sebastian Würdinger
Seitenanzahl: 128 Seiten
Preis: 8,99€  
Quelle







Samstag, 28. September 2019

[Rezension] Das Schmetterlingszimmer















Titel: Das Schmetterlingszimmer
Verlag: Goldmann Verlag
Autor: Lucinda Riley
Seitenanzahl: 672 Seiten
Preis: 16,40€ (österr. Preis Verlagsseite) 
Quelle
Klappentext:

 Admiral House das  geliebte Zuhause von Posy Montague. Es hat nicht nur einen schönen Garten, sondern auch eine große, schöne aber auch tragische Geschichte. Posy, die hier aufgewachsen ist überlegt aber das Grundstück zu verkaufen, weil sie es mit ihren fast 70 Jahren nicht mehr so liebevoll bewirtschaften kann, wie es eigentlich verdient hätte. Darüber streiten ihre eigenen Söhne Nick und Sam total. Dabei haben sie beide andere Hürden zu meistern. Zu allem Unglück tritt auch Freddie, Posys Jugendliebe, plötzlich auf und wirft mit einer Enthüllung all die Pläne um.


Charaktere:



Mein absoluter Lieblingscharakter ist definitiv Posy, weil sie meiner Meinung nach eine hippe alte Dame ist, die sich nicht für ihr Alter schämt und sich bei Gott auch nicht so verhält. Sie hat auch immer ein offenes Ohr und ist stets mit so einer Hilfsbereitschaft dabei, dass ich den Hut ziehe.
Und in Sachen verkuppeln auch nicht so schlecht abschneidet. Nur so als Funfact.

Aber generell hatte jeder Charakter seine eigenen Macken. Sei es eine starke Mutter zu sein, oder eine Frau, die im Leben viel erreicht hat, aber von Männern schon so oft enttäuscht wurde, dass sie nur mehr auf der Hut vor der nächsten Enttäuschung war. Diese Abwechslung machen es auch angenehm Lucinda Rileys Bücher zu lesen.


Meine Meinung:


Zunächst ein herzliches Dankeschön an das bloggerportal für das Hörbuch. Danke an euch, dass ich meine Hörbuchsammlung rund um Lucinda Riley stückweise erweitern darf. Vielen Dank dafür.

„Das Schmetterlingszimmer“ ist abseits der 7 Schwestern Reihe Lucinda Rileys neuester Streich und ich war voller Vorfreude darauf. Zumal mir schon der letzte Einzelroman „Der verbotene Liebesbrief“ wirklich gut gefallen hat.

Dieses Mal begleiten wir Posy durch ihr durchaus facettenreiches Leben. Zu Beginn lernen wir Posy als Kind kennen, die am liebsten mit ihrem geliebten Vater Schmetterlinge fängt und nach dem Tod dessen bei ihrer Großmutter aufwächst und eine in der Gegenwart lebende Posy mit 69 Jahren und somit eine Posy mit viel Lebenserfahrung und Erlebten, das uns Lesern Häppchenweise erzählt wird.

Gut fand ich allerdings auch, dass es neben den zwei Zeitsphären, die schon zum festen Bestandteil von Lucinda Rileys Bücher geworden sind, auch verschiedene Perspektiven dabei sind. So erfährt man die Geschichten über Nick, den Sohn von Posy oder aber auch Amy, der Schwiegertochter von ihr. Für diesen Teil hat die Autorin allerdings viel in der Dramenkiste gewühlt und alles was passt genommen.

Kommen wir nun zum Schreibstil der Autorin. Eigentlich braucht man nicht viel sagen außer: richtig schön. Bei ihr hat man einfach das Gefühl Teil der Szene zu sein. So lebhaft ist dieser Schreibstil. Von der Wortwahl und den Beschreibungen der Gespräche her, einfach zum Loslassen.

So schön auch der Schreibstil, so lebhaft und sympathisch die Protagonistin auch ist, aber mir kam die Geschichte teilweise in die Länge gezogen vor. Die Handlung plätscherte so dahin wie ein kleines Bacherl, das so gemütlich vor sich hin rinnt. Das Hörbuch/Buch hat eine schöne Geschichte und man kann wirklich gut folgen, aber es passiert bis auf die Geschichte um das Schmetterlingszimmer und Nicks lebensverändernde Situation nichts Überraschendes. Das fand ich mehr als schade.

Für mich war „Das Schmetterlingszimmer“ somit verglichen mit den anderen bereits erschienen Büchern, in Bezug auf Einzelwerke, das Schwächste meiner Meinung nach. Es hat mich nicht wirklich vom Hocker gehaut. Unterhalten hat es mich, aber nicht sonderlich geflasht.

Zu guter Letzt und die gute Nachricht zum Schluss. Simone Kabst ist für mich die perfekte Sprecherin für die Romane von Lucinda Riley, denn schon bei „ Das Orchideenhaus“ und „Der Lavendelgarten“, Hörbücher, die ich schon gehört habe, hat sie mich abgeholt und mitgenommen auf eine Reise durch die verschiedenen Dramen und Liebesgeschichten der Protagonisten. Bei „Das Schmetterlingszimmer“ jetzt wieder. Sie hat so eine angenehme, warme Stimme, dass man sofort ins Träumen kommt und an das Gesprochene hängt. Und bei 182 Tracks, sprich ca. 15 Stunden kann man wirklich lange lauschen. 


Fazit:

Hab mir definitiv mehr Spannung und unerwartete Wendungen gewünscht. Vielleicht hat Lucinda Riley mit den ganzen Dramathemen im Paket einfach zu viel gewollt und so blieben sie eher an der Oberfläche. Ein paar weniger, dann hätte man da sicher mehr in die Tiefe gehen können. 

Unterhaltung hat man mit diesem Roman auf jeden Fall und ich empfehle das Buch oder das Hörbuch jeden Lucinda Riley Fan. Zum Einstieg in die Lucinda Riley Welt würde ich dieses Buch nicht ganz empfehlen. Aber Geschmäcker sind wie bekanntlich verschieden.

Ich gebe schweren Herzens nur 3 Herzen.









                                                         
                                           

Samstag, 27. Juli 2019

[Rezension] Nullsummenspiel















Titel: Nullsummenspiel
Verlag: Heyne Verlag
Autor: S.L. Huang
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 11,30€ (österr. Preis Verlagsseite) 
Quelle
Klappentext:

Eine junge Frau mit dem speziellen Talent alles was sie sieht in Gleichungen zu verwandeln und diese Information für sich zu nutzen. Besonders in schwierigen Situationen, wo es erforderlich ist in wenigen Sekunden eine Entscheidung zu treffen.

Cas Russel liebt die Mathematik und ist besonders gut in dem Job Dinge zu beschaffen. Doch ihr nächster Fall verlangt ihr alles ab. Sie legt sich auch mit einem Gegner an, der ihr zu stark zu seien scheint. 

Charaktere:


Cas Russel hat eine Gabe. Überall begegnen ihr Zahlen, Gleichungen und alles was zur Mathematik gehört. Sie ist ein wahres Genie auf diesem Gebiet. Das macht sie auch so Besonders für ihre Klienten. Sie findet alles und jeden und weiß mithilfe von Berechnungen wo sie hin schießen und schlagen muss, damit ihr Gegner k.o. geht.

Interessant finde ich auch, dass sie nur einem Menschen vertraut und das ist Rio. Er scheint wirklich gläubig zu sein, aber in seinem Job als „Mädchen für alles für grobe Dinge“ ein furchteinflößender und zu respektierender Mann. Bin gespannt ob man über diese Freundschaft mehr erfährt wenn es mehrere Teile gibt. 


Meine Meinung:


Zunächst möchte ich mich beim bloggerportal und besonders beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Für Liebhaber von Spannungsliteratur, Science-Fiction und ein paar Krimielementen ist dieses Buch eigentlich perfekt. Ich selber habe wegen der Art, wie Cas Russel verlorene Dinge wiederbeschafft mich dazu entschlossen mal das Buch anzufragen. Aber auch, weil Cas in diesem Buch mehr aus sich und ihrer Geheimwaffe, der Mathematik, herausholen muss und nicht weiß, wem sie außer Rio noch vertrauen kann. 

Die Handlung gefällt mir auch deswegen so gut, weil je mehr Seiten man liest immer neue Fragen, Verwirrungen und Wendungen auftauchen, die man nicht wirklich erwartet. So stellt sich die Frage: Ist das was der Gegner von unserer Protagonistin tut gut oder böse? Oder kann man das vertreten

Aber auch das Thema Mind Control finde ich in „Nullsummenspiel“ von S.L. Huang wirklich spannend. Man weiß nämlich dann nicht mehr, ob die Handlung der Person die ist, die sie auch wollte, oder ist genau das die Gedankenkontrolle und die Beeinflussung. Das Spannende dabei ist, dass es kein Entrinnen oder eine komplette Immunität gibt.

Den Schreibstil finde ich wirklich toll. Ich habe mich von Anfang an bis knapp zum Ende wirklich amüsiert und gut unterhalten. Vor allem interessant finde ich, wie ausgeglichen die Autorin die mathematischen Fähigkeiten in die Handlung eingebaut hat. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich von den Berechnungen „erschlagen werden“ würde. 

Ziemlich zum Schluss gab es dann aber Szenen, auf die ich besonders achten und nochmals lesen musste. Vielleicht daran geschuldet, dass ich sonst nie im Science-Fiction Genre lese und ich mich einfach überraschen lassen wollte. 

Das Ende wiederum hat mir gut gefallen. Beim Lesen aber auch jetzt beim Ende ist mir aufgefallen, dass viele Fragen eigentlich noch nicht beantwortet wurden. Daher wäre es nur logisch, dass S.L. Huang mit „Nullsummenspiel“ eine Reihe begonnen hat. 

Ich finde das Buch wirklich gut und spannend. Sollte zumindest in jedem mit Science-Fiction beladenden Bücherregal stehen.



Fazit:


Ein wirklich spannendes Buch. Mein Einstieg in das Science Fiction Genre ist mit „Nullsummenspiel“ wirklich gelungen. Vor allem finde ich dieses Buch als Einstieg passend, weil es nicht rein Sci-Fi ist. Ob ich weitere Bücher aus diesem Genre lesen werde, ist noch offen, aber wenn aus Cas Russel eine Reihenprotagonistin wird, bleibe ich an ihr fix dran.


Ich gebe 4 Herzen.








                                                         
                                           

Montag, 8. Juli 2019

[Rezension] Der Alte muss weg















Titel: Der Alte muss weg
Verlag: Heyne Verlag
Autor: Carla Berling
Seitenanzahl: 317 Seiten
Preis: 10,30€ (österr. Preis Verlagsseite) 
Quelle
Klappentext:

4 Frauen, ein unzufriedenes Leben und ein Abend beim Frauenstammtisch = Mordplanungen.
Jedes Mittel ist ihnen Recht, um aus dem öden Alltag zu entkommen und sich ihren Männern zu entledigen.
Begleitet Steffi, Elfie, Babette dabei wie sie versuchen ihren Plan in die Tat umzusetzen. Spaß garantiert. 

Charaktere:

Wie schon oben erwähnt, fand ich die Mischung der unterschiedlichsten Charaktere wirklich interessant. Es heißt ja nicht umsonst „Gegensätze ziehen sich an“. Sei es in der Liebe oder auch in der Freundschaft.
Weiters erwähnt habe ich, dass ich mit Steffi, der Protagonistin nicht ganz so dicke geworden bin. Das hat den Grund, dass sie zum einen ihren Mann loswerden wollte, aber auf der anderen Seite an die Decke ging, weil er spät nach Hause gekommen ist oder im Wohnzimmer geschlafen hat. So halt wie es eine Ehefrau tut, die glaubt hintergangen worden zu sein. Für mich irgendwie konfliktär. Entweder will ich mich trennen oder ich geh an die Decke. Aber ich bin da glaub ich ticke da ein wenig anders.


Meine Meinung:



Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an den Heye Verlag für die Überraschungspost. Diese Überraschung ist euch echt gelungen.

Ein paar Frauen, ein Abend im Brauhaus, Klatsch und Tratsch vom aller feinsten und ein wenig Alkohol so stell ich mir einen ordentlichen Frauenstammtisch vor. Nicht so bei Steffi, Babette, Zita und Elfie, denn was zunächst als normaler Stammtisch begann, entwickelte sich bei später Stunde zu einem Mordplanungstreffen. Nämlich alle, ausgenommen Singlefrau Zita, wollten ihre Männer loswerden ohne auf Haus und fette Lebensversicherung verzichten. Die Mission „Der Alte muss weg“ beginnt...

Wir begleiten die Vorbereitungen aus der Perspektive von Steffi, die sich ihrem Tom entledigen möchte. Nach 30 Jahren Ehe hat sie vor allem vom Alltag die Schnauze voll. Zumindest von dem Faible für Kreuzworträtseln, den unbefriedigenden Liebesleben und dem festgefahrenen Ablauf der Woche. 

Normalerweise bin ich ja ein Fan von Perspektivwechseln, aber hier fand ich diese fixe Perspektive ganz gut. Zumal die Autorin auch so viel von den anderen Frauen erzählt hat. Wobei ich aber sagen muss, dass mir Steffi nicht auf Anhieb sympathisch war und auch nicht zu meinen beliebtesten Protagonisten gehört. 

Den Schreibstil fand ich zum Großteil locker und auch amüsant vom Sarkasmus her. Mein absoluter Favorit hier ist der Kölner Dialekt. Mit keinem anderen deutschen Dialekt (die ich bis jetzt kenne) verbinde ich so viel Humor, wie mit dem Kölner. Hier hab ich wirklich gelacht. Ich konnte mir dabei Elfie richtig gut vorstellen.

Aber generell finde ich die Mischung der Frauen ganz gut. Man nehme nur eine graue Maus und eine, die den Spitznamen „Betten-Babettchen“ mehr als verdient hat als Beispiel. Die Autorin ging hier wirklich von einem Extremen Fall zum anderen. Kein Wunder, dass diese Frauen so gut befreundet sind. Das hat mir gut gefallen.

Aber jetzt generell zurück zum Buch. Ich fand das Buch schon humorvoll und reizend, aber ich muss gestehen, dass ich schon witzigere Bücher, bei denen ich mehr gelacht habe, gelesen hab. Es gab Stellen an denen ich das Buch zurücklegen und mal was anderes tun musste, weil mich die Geschichte grad nicht wirklich packen konnte. Zumal es echt schade ist, weil mir der Klappentext, das Cover und besonders der Titel wirklich Lust auf das Buch gemacht haben. 

Vielleicht war mir das Buch auch ein wenig zu rund. Ich stell mir gerade ein Meer vor. In diesem Meer sind die Wellen immer gleichmäßig klein und schlagen niemals oder nur in minimalen Schwankungen aus. Genau diese extreme Welle, die einen nochmals packt und zum Innehalten zwingt, hat mir hier gefehlt. Wirklich schade.

Aber ansonsten war „Der Alte muss weg“ ein passables Buch.


Fazit:


"Der Alte muss weg" ist ein kurzweiliger Roman, der Hochs und Tiefs hatte. Ich hab das Buch geliebt aber dann auch später verflucht. Vielleicht war er auch nicht der richtige Roman für mich. Ich konnte mich nicht zu 100% darin verlieren.

Ich kann dieses Buch aber jedem Fan der Autorin empfehlen. Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

Ich gebe 3 Killerherzen. 







                                                         
                                           

Donnerstag, 18. April 2019

[Rezension] Die Spur des Geldes















Titel: Die Spur des Geldes
Verlag: emons Verlag
Autor: Peter Beck
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 15,40€ (österr. Preis Verlagseite) 
Quelle
Klappentext:

Wo kommen 25000€ her? Warum wurden sie überwiesen?  Ging alles mit rechten Dingen zu?

Das sollte Tom Winter, Protagonist in diesem Buch, für die Bank, für die er arbeitet, herausfinden. Doch dann kommt es wie immer anders. Und wie immer komplizierter als es eh schon ist. Und plötzlich ist es ein Wettlauf gegen die Zeit...

Charaktere:

Tom Winter war ein toller Protagonist. Ich habe mich sofort mit ihm arrangiert. Wie viele Agenten oder auch Ermittler arbeitet er gerne alleine und versucht so die Welt zu retten. Jedoch ist es auch gut, wenn mal ein Partner zur Stelle ist und einen rettet. Und diese Partnerin, im wahrsten Sinn des Wortes“ war für Tom Winter Anika. Gemeinsam wollen sie den skrupellosen Plan des Gegners durchkreuzen.
Tom Winter und seine Freundin waren für mich wirklich ein Dream- Team, deren Kampf ich gern mitverfolgt habe.

Meine Meinung:


Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an den Autor Peter Beck für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars. Es war mir eine Freude nach den ganzen Prüfungen wieder einmal ein Buch lesen zu können und heute zu rezensieren. Das ist mir schon irgendwie abgegangen. Aber jetzt zurück zum Buch.

Ich empfehle dieses Buch wirklich jeden Krimi und Thriller Liebhaber und jeden Fan des Autors. Wer einen Wirtschaftskrimi erwartet, bekommt ihn definitiv hier. An Spannung fehlt es in diesem Buch auf jeden Fall nicht. Aber alles nach der Reihe nach.

Unter Wirtschaftskrimis konnte ich mir bis zu diesem Buch nicht viel vorstellen, weil ich bis jetzt eigentlich keine gelesen habe. Dementsprechend hatte ich keine Erwartungen und ließ mich überraschen. Und die Überraschung ist echt gelungen. Was als einfache Suche nach einer Verbindung mit einem Batzen Geld begann, erwies sich als Thriller und Horror, den man in der Realität überhaupt nicht haben will. 

Man könnte das Buch eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: Action. Einfach nur Action, denn die Spannung und den Kampf bringt Peter Beck wirklich gut rüber.

Für mich interessant macht es auch immer wieder, dass nicht ein Kommissar der Held des Tages ist, sondern jemand, der zwar früher in solchen Reihen war, aber jetzt bei einer Schweizer Bank arbeitet. Das ist so der Kick nebenbei. Aber man hat wirklich gemerkt, dass Tom Winter, der Protagonist, die Erfahrung hatte. Wahrscheinlich hätte er sich sonst mit dem Russen gar nicht anlegen können, der wirklich mit allen Mitteln versucht ein „Projekt/Mission“ zum Erfolg zu bringen.

Der Schreibstil des Autors hat mich durchaus mitgezogen. Am Anfang war es wirklich spannend. Es ging gleich mal los. Währenddessen war es dann ein wenig schwierig mitzukommen, denn es wurde bei den Beschreibungen nicht mit Details gespart. Das ging dann ein wenig zäh. Schließlich hat das Buch ca. 420 Seiten und das ist dann schon ein Brocken, wenn es ab und zu nicht so passt. Dennoch konnte Peter Beck es mit den Wendungen und der auch vorkommenden Spannung wieder gut machen.

Sowohl das Einbinden von zunächst einfachen und vermeintlich nicht so interessanten Nebencharakteren in das Hauptgeschehen als auch das Finale haben mir gut gefallen.
Das Finale beispielsweise passte eigentlich genau zu dem, was ich mir selbst schon vorgestellt hatte. Meiner Meinung nach könnte man den Rivalen dieser Abstammung her nicht anders bekämpfen und besiegen.

Ein sehr spannender Thriller, der es in sich hat und hoffentlich Fiktion bleibt. Kann ihn nur empfehlen.

Fazit:


Ein wirklicher spannender Fall, der es in sich hat. „Die Spur des Geldes“ ist übrigens der 3. Fall für den Protagonisten Tom Winter. Auch ich habe die ersten beiden Bände nicht gelesen und kam gut zurecht. Also man kann es auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Eines möchte ich noch loswerden: Dieser Fall hat es wirklich in sich und ich könnte ihn mir gut als Bond Fall vorstellen. Spannungen, Wendungen und Action in allen Variationen hat er schon mal.

„Die Spur des Geldes“ bekommt 5 Herzen.

PS. Also wer noch kein Ostergeschenk hat, falls ihr jemanden beschenkt, dann wäre diese Buch gar keine schlechte Idee.








                                                         
                                           

Donnerstag, 20. Dezember 2018

[Rezension] Negerkuss












Titel: Negerkuss
Verlag: Sommerburg Verlag
Autor: Meredith Winter
Seitenanzahl: 250 Seiten 
Preis: 9,99 Amazon
Quelle
Klappentext:

Hier geht es um Sekita, die vor der Boko Haram nach Deutschland flieht und das gemeinsam mit ihrem Bruder. Auf der anderen Seite steht Frederik, der die Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen nicht mag. Besonders, weil er Teil einer rechtsextremen Partei ist. Doch was wenn Hass in Liebe übergeht und plötzlich alles auf dem Spiel steht?


Charaktere:

Unterschiedlicher können diesmal die Charaktere nicht sein. Sakita kommt aus Nigeria und kommt nach Deutschland um endlich die Vergangenheit und den Krieg in ihrem Land zu vergessen. Frederik ist Mitglied in einer rechtsextremen Partei. Von dem her können sie nicht unterschiedlicher sein. Ein wirklich große Aufgabe diese 2 zu vereinen. 


Meine Meinung:

Zunächst einmal möchte ich der Autorin Meredith Winter und dem Sommerburg Verlag für das Rezensionsexemplar von „Negerkuss“ bedanken.. 

Ich möchte dieses Buch allen empfehlen, die die Bücher von Meredith Winter gelesen und gemocht haben und allen, die einfach eine Liebesgeschichte mit total unterschiedlichen Charakteren lesen wollen.

Da das Buch wegen des Backgrounds des Protagonisten Frederik einen Shitstorm ausgelöst hat, möchte ich nochmals festhalten, dass ich das Buch aus freien Stücken lese und auch nur den Inhalt als Buchliebhaber beurteile. Wer sich den Grund nochmals zu Gemüte führen möchte, empfehle ich meinen Blogpost „Warum ich „Negerkuss“ lese“.

Kommen wir jetzt aber wirklich zum Buch.
Wie immer beschreibt die Autorin in verschiedenen Perspektiven (Frederik und Sakita) die ungewöhnliche Liebesgeschichte von zwei Menschen, die eigentlich nicht zusammenpassen. In „Blutpsalm“ war es eben der Pastor und die Prostituierte und hier ein Mitglied einer rechtsradikalen Partei und eine Frau, die nach Deutschland geflüchtet ist. Eigentlich passt das wieder ganz gut nur bin ich der Meinung, dass hier die Annäherung zu schnell gegangen ist. Für mich hätte es länger dauern sollen, da sich eine politische Ansicht nicht so schnell ins genaue Gegenteil verändert.

Ein Kompliment, welches ich als Leserin geben muss, ist die Recherche. Meredith Winter hat hier wirklich gut recherchiert. Man merkt, dass sie sich mit dem Ganzen auseinandergesetzt hat und somit die Geschichte so authentisch wie möglich gemacht hat.

Der Schreibstil der Autorin fand ich gut. Ich habe „Negerkuss“ wirklich schnell beendet. Trotz der rasanten Annäherung der beiden Protagonisten hatte ich wirklich viel Spaß beim Lesen. Der Krimiteil war auch vorhanden und hier hat auch die Spannung auch nicht gefehlt.
Das Ende war an sich auch spannend nur war ich ein wenig überrascht bezüglich der Teile. Aber das hat sich nach einer Zeit gelegt. Weiter möchte ich aber nicht sagen, da ich sonst die Lust am Lesen behindere.


Zusammenfassend: Ein guter neuer Liebeskrimi aus der Feder von Meredith Winter. Freu mich über neue Werke von ihr. 


Fazit:

Ein neuer Liebeskrimi, der es in sich hat. Ich hab mich gut unterhalten und danke der Autorin. Dieses Buch ist kann man schon weiterempfehlen und ist genauso lesenswert, wie die anderen Bücher von Meredith Winter.

Für "Negerkuss" gebe ich heute 4 Killerherzen.   


















                                                         
                                           

Sonntag, 16. Dezember 2018

[Rezension] Jagdsaison











Titel: Jagdsaison- Ein mörderischer Reisebericht
Verlag: Books on Demand
Autor: Nina Casement
Seitenanzahl: 220 Seiten 
Preis: 8,99 Amazon
Quelle









Klappentext:

Frederika oder auch nur Fred genannt macht einen Roadtrip beginnend in Deutschland über Dänemark und Norwegen bis hin nach Schweden. Sie will einfach nur vergessen und eine schöne Zeit haben. Auf dieser Reise trifft sie auf ein Männerduo, welches ebenfalls durch Schweden tourt. Sehr schnell schließt sie eine Freundschaft mit dem jüngeren Mitglied, doch irgendwas ist an ihm komisch. Sie weiß nur nicht was. Viel zu schnell ist sie dann in großer Gefahr.



Gestaltung:

Das Cover zeigt einen Querschnitt eines Baums mit Blutspuren drauf. Der Querschnitt soll die Assoziation auf die Jagd sein. Finde ich eine gute Idee, macht auch Sinn, aber ich bin eher ein Fan des Inhalts als des Covers und ich glaube das ist auch richtig  und gut so.

Charaktere:

Die Charaktere fand ich größtenteils gut herausgearbeitet. Der Fokus ist sicherlich und auch merklich auf die Verbindung Lars und Fred gestanden und so wurde auch beispielsweise der Partner von Lars nur ganz schleierhaft in der Geschichte vorgestellt. Da ich mich immer wieder, wenn ich an dieses Duo denke, an eine Täterkonstellation von meiner jetzigen Lieblingsserie (Criminal Minds) erinnere, dann hätte ich auch ein wenig mehr über den Älteren erfahren. Aber auch bei Lars war die persönliche Geschichte stückhaft eingearbeitet.

Karl. der Polizist war auch ein guter Charakter, weil er einfach die Eigenschaften hat, die eine Person kurz vor dem Antritt der Pension hat. Unabhängig von der Berufswahl. Witzig finde ich es trotzdem, dass genau er, der Dienst nach Vorschrift auf diesen Zusammenhang gekommen ist und auch dann ermittelt hat. 


Meine Meinung:

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Es freut mich, dass du mich als Rezensenten ausgewählt hast.

Ich empfehle dieses Buch wirklich jeden, der Fernweh nach Schweden hat und wenn man keines hat, bekommt man eines davon. Aber ich empfehle dieses Buch auch allen Krimi und Thrillerfans.

Hier kann man einen Krimi einmal ganz anders erleben. Wir Leser begleiten Fred während ihrer Reise durch die skandinavischen Länder und lernen nicht nur über Fred etwas, sondern
die Autorin bringt mit ihren schönen detaillierten Beschreibungen auch diese Staaten etwas näher. Ganz besonders gut fand ich, dass hier die Freds Beweggründe für diese Reise stückhaft mit in die Geschichte eingebaut wurde. So kann man die Protagonistin langsam kennenlernen und an ihren Aufgaben wachsen sehen.

Grundsätzlich besteht diese Geschichte aus drei Perspektiven. Zunächst einmal haben wir die Reisende Fred, dann haben wir die Handlungen rund um das Männerduo mit Lars und zu guter letzt dürfen wir den Polizisten Karl begleiten, der in Etappen sich diesen Morden annimmt und ermittelt.
Das betone ich so, weil diese Handlungsstränge zunächst den Anschein haben, dass sie überhaupt nicht passen. Da hab ich mir auch ein wenig schwer getan, weil es schon ziemlich flott in den Perspektivwechsel ging. Jedenfalls ergaben diese einzelnen Stränge im Fortschritt der Geschichte Sinn und verknüpften sich. Diese Verknüpfung fand ich eigentlich am besten, weil diese einfach nahtlos und ohne Ecken und Kanten ineinander übergingen und eins wurden.

Der Schreibstil der Autorin war für mich ganz gut, weil er wirklich locker und entspannt war. So als Abendlektüre eine gute Wahl würde ich sagen. Es ist zunächst ein ruhiger und unspektakulärer Reisebericht einer Frau und erst im Verlauf der Geschichte mischen sich Thrillerelemente dazu und bauen die Spannung auf.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass es wirklich ein angenehmes Buch ist, welches man sich mal als entspannende Lektüre zulegen sollte.


Fazit:

Ein wirklich interessantes Buch, da man ja kaum oder fast nie die Kombi Reisebericht und Thriller hat. Es war mir eine Freude es zu lesen, weil es einfach locker und lässig von der Hand geht. Ich kann es wirklich empfehlen, wenn man etwas entspannendes lesen möchte.

Heute gebe ich diesem Buch 4 Herzen.



















                                                         
                                           

Freitag, 23. November 2018

[Rezension] Juli verteilt das Glück und findet die Liebe









Titel: Juli verteilt das Glück und findet die Liebe
Verlag: Heyne Verlag
Autor: Tanja Kokoska
Seitenanzahl: 336 Seiten
Preis: 13,40€  (Website des Verlages; österr. Preis)
Quelle











Klappentext:

Nach dem Tod ihrer Mutter sucht Juli eine neue Aufgabe. Gut, dass sie Eigentümerin eines Blumengeschäfts und deswegen darf sie von ihrer Freundin, der Betreiberin, aus Blumen ausliefern. Dabei bekommt sie einige Familiengeschichten und Schicksale zu hören. Sie beschließt dabei diesen Menschen das Glück zurück zu geben und dabei findet sie vielleicht auch ihr eigenes Glück....



Gestaltung:

Das Cover hat wirklich eine schöne Farbe. Mir gefällt es, weil das Bunte für mich das Leben und das Glück bedeutet und um das Glück geht es ja in diesem Buch. Für mich versprüht dieses Buch einfach Freude und Spaß. An diesem Cover kommt man einfach nicht vorbei.


Charaktere:

Wie schon in „Meine Meinungen“ habe ich leicht eröffnet, dass ich mit der Protagonistin so manchmal meine Probleme hatte. Ich weiß nicht warum es so war, aber ich konnte mich schwer mit Juli identifizieren. Das war vielleicht auch der Grund warum ich mir im generellen schwer mit dem Buch getan habe, obwohl ich die Thematik eigentlich gut fand.


Meine Meinung:

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an den Heyne Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars. Über die Überraschungspost habe ich mich sehr gefreut. 

„Juli verteilt das Glück und findet die Liebe“ empfehle ich allen, die entspannte Lesestunden wollen und allen, die den Debütroman der Frankfurter Rundschau Redakteurin lesen wollen.

Die Grundidee, dass eine Frau als Blumenlieferantin “getarnt“ Personen glücklich macht, finde ich schön. Diesbezüglich fand ich die einzelnen Geschichten der Glücksempfänger an sich wirklich ergreifend. Besonders gefallen haben mir, wie die Erzählungen aus der Vergangenheit dargestellt wurden. 

Sosehr ich die Geschichten der Vergangenheit gelesen habe, genauso schwer tat ich mich mit der Gegenwart. Den Hintergrund von Juli Mahlo fand ich zunächst ansprechend: Eine junge Frau, die ein Leben lang ihre Großmutter und Mutter gepflegt hat und dadurch ein wenig vereinsamt ist, bringt Menschen, die es anscheinend nicht gut geht, wieder zum Lachen. Trotzdem fand ich im Verlauf des Buches irgendwie keinen wirklichen Draht zur Protagonistin Juli Mahlo. Die Gedanken der Protagonistin waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar. 

Jedoch muss ich sagen, dass der Autorin die Verknüpfung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gut geschafft und unterhaltsam geschrieben hat. Die Verknüpfung, von der ich rede, die Julis Leben verändert, hat ihren Höhepunkt bei der letzten dramatischen Wendung am Ende des Buches.
Demnach fand ich den Schreibstil von Tanja Kokoska eher durchwachsen. Einmal fand ich ihn wirklich unterhaltsam und angenehm, aber auf der anderen Seite wieder so lala. Sodass ich mich fast zum Lesen zwingen musste.

Auch wenn das jetzt ziemlich hart klingt, hatte das Buch auch einige schöne Momente, wie die schon angesprochene Verknüpfung am Ende. Dieser Teil hat mich nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern auch vom Schreibstil her. 

Kurze Zusammenfassung: „Juli verteilt das Glück und findet die Liebe“ ist ein solider Roman, der durchaus nette Lesestunden liefern kann.


Fazit:


 Für mich war „Juli verteilt das Glück und findet die Liebe“ ein solider Roman, der zwar nicht zu meinen Highlights gehört, aber dennoch hatte ich eine schöne Zeit mit dem Debütroman.

Heute gebe ich diesem Buch 3 Herzen. 

Wobei ich aber sagen muss, dass es ja der Debütroman ist. Bei weiteren Projekten ist man dann schon erfahrener und weiß, wie man umgehen muss. Ich wünsche der Autorin viel Glück. 
















                                                         
                                           

Donnerstag, 1. November 2018

[Rezension] Sautanz










Titel: Sautanz - Rezepte aus einer Zeit, als Fleisch noch etwas Besonderes war
Verlag: Servus Verlag
Autor: Max Stiegel und Tobias Müller
Seitenanzahl: 256 Seiten
Preis: 25,00€  (Website des Verlages)
Quelle
Meine Meinung:

Zunächst ein herzliches Dankeschön an den Servus Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat.

Nun, wie war das nochmal als das Fleisch noch etwas Besonderes war? Fleisch war etwas, was man einfach nicht immer hatte, weil es einfach auch zu teuer war. Meiner Meinung nach, hat man dann das Fleisch oder das jeweilige Tier mehr geschätzt, als man es heute tut. Da das Fleisch ja heutzutage so billig ist, ist auch der Konsum gestiegen. Beispielsweise betrug der gesamte Fleischkonsum in Deutschland 87kg/Kopf. Der menschliche Verzehr dieses mittlerweile Masseproduktes betrug etwa 60kg/Kopf. Und das ist für ein Jahr schon ziemlich heftig. (Quelle der Statistik; 31.10.2018 12:20)

Daher freut es mich, dass man dann ein Kochbuch findet, welches an die Zeit erinnert, wo man noch bedachter mit dem Fleisch umgegangen wurde.

Was ist Sautanz?

Sautanz ist eine alte Tradition oder ein Brauch im alten Burgenland. Früher hat man nämlich ein Fest abgehalten, wenn man Tiere für den eigenen Bedarf geschlachtet hat. Da kamen dann alle Verwandten und Freunde zum burgenländerischen Hof und feierten den sogenannten Sautanz.

Wie der Titel schon verrät, geht es hier um ein bestimmtes Tier und zwar das Schwein. Daher ist dieses Kochbuch wirklich zum einen nur für Fleischesser und vielleicht auch, die es gewohnt sind alles zu essen. Es gibt aber auch einige Rezepte, die nichts mit beispielsweise Innereien zu tun haben, die dann alle Fleischesser kochen und essen können.

Zunächst einmal finde ich die Aufteilung der Rezepte ganz gut man hat eine wirklich genaue Aufteilung in folgende Kategorien getroffen:
  • Innereien (Hier findet man alle Rezepte mit Innereien. z.B. Saure Nieren, Beuschel, Herzcurry oder Magensuppe)
  • Von Kopf bis Fuß (Hier findet man Rezepte von der Backe über Schweinskopf bis hin zum Schweinsfuß z.B. Backerlgulasch, Sulze)
  • Blut, Haut, Fett und was sonst noch anfällt (Das sagt glaube ich alles. Hier z.B. Bratwurst, Blunze mit Linsen)
  • Vom Braten und Frittieren ( z.B. Sparerips oder des bekannte Schnitzel)
  • Die Süße Sau ( Hier verwendet man meistens nur das Fett des Schweins zum Herausbraten z.B. Gebackene Mäuse, Schmerkrapfen)
  • Beilagen (Alles was so dazu passt z.B. Warmer Krautsalat, eingelegtes Gemüse)
  • Warenkunde (keine Rezepte, nur mal ein paar Infos zu den verschiedensten Dingen)

Also das Angebot an Rezepten hier finde ich echt gut. Wenn man eben keine Innereien mag, dann ist man beispielsweise beim Frittieren oder bei der süße Sau besser aufgehoben. 

Weiters gibt dieses Buch Einblick in die ganze Verarbeitung des Schweins. Diesen Prozess mal zu erfahren war mal was anderes zumal die meisten ja nur das Fleisch im Supermarkt kaufen und nicht wissen, welch schwere Arbeit das eigentlich ist das vorzubereiten. 

Kommen wir jetzt zum Aufbau der Rezepte. Die Darstellung ist finde ich ansprechend. Es steht nicht zu viel aber eben auch nicht so wenig. Man hat pro Rezept ein Bild, welches das fertige Gericht zeigt. Obwohl die Zubereitung gut beschrieben ist, fände ich persönlich schrittweise Bilder besser, denn Menschen, die vielleicht dabei sind das Kochen zu lernen oder einfach noch nie mit Innereien zu tun hatten, wären meiner Meinung nach mit mehr Bildern, die die einzelnen Schritte zeigen, besser dran. 
Aber die Gerichte an sich sind von den Bildern her ansprechend.  

Gut finde ich auch, dass es fast immer Tipps zur Herstellung oder zur geeignetsten Beilage gibt. Somit kann man bei Gästen fast nichts falsch machen.


Abschließend ist zu sagen, dass ich das Angebot an Rezepten wirklich gut finde, da ich kein Freund von Innereien, wie Hirn bin. Dann kann ich also auf die anderen Kategorien zurückgreifen. Daher schon mal einen Pluspunkt. 

Empfehlen kann ich dieses Kochbuch alle Fleischesser, alle die Rezepte einfach ausprobieren wollen und an alle, die etwas über das Schwein erfahren wollen. 

Da ich finde, dass man kein Kochbuch nach Herzen bewerten kann, weil alle unterschiedlicher nicht sein können, belasse ich es bei der obigen Meinung.

An alle, die sich das Kochbuch zulegen werden wünsche ich gutes Gelingen und guten Appetit. 

Aber damit ihr auch wisst, dass ich auch etwas ausprobiert habe, werde ich euch in den nächsten Tagen ein Rezept vorstellen, welches mich auch schon ein paar Jahre begleitet und ich mich sehr gefreut habe es hier im "Sautanz" zu entdecken.