Samstag, 28. September 2019

[Rezension] Das Schmetterlingszimmer

















Titel: Das Schmetterlingszimmer
Verlag: Goldmann Verlag
Autor: Lucinda Riley
Seitenanzahl: 672 Seiten
Preis: 16,40€ (österr. Preis Verlagsseite) 
Quelle
Klappentext:

 Admiral House das  geliebte Zuhause von Posy Montague. Es hat nicht nur einen schönen Garten, sondern auch eine große, schöne aber auch tragische Geschichte. Posy, die hier aufgewachsen ist überlegt aber das Grundstück zu verkaufen, weil sie es mit ihren fast 70 Jahren nicht mehr so liebevoll bewirtschaften kann, wie es eigentlich verdient hätte. Darüber streiten ihre eigenen Söhne Nick und Sam total. Dabei haben sie beide andere Hürden zu meistern. Zu allem Unglück tritt auch Freddie, Posys Jugendliebe, plötzlich auf und wirft mit einer Enthüllung all die Pläne um.


Charaktere:



Mein absoluter Lieblingscharakter ist definitiv Posy, weil sie meiner Meinung nach eine hippe alte Dame ist, die sich nicht für ihr Alter schämt und sich bei Gott auch nicht so verhält. Sie hat auch immer ein offenes Ohr und ist stets mit so einer Hilfsbereitschaft dabei, dass ich den Hut ziehe.
Und in Sachen verkuppeln auch nicht so schlecht abschneidet. Nur so als Funfact.

Aber generell hatte jeder Charakter seine eigenen Macken. Sei es eine starke Mutter zu sein, oder eine Frau, die im Leben viel erreicht hat, aber von Männern schon so oft enttäuscht wurde, dass sie nur mehr auf der Hut vor der nächsten Enttäuschung war. Diese Abwechslung machen es auch angenehm Lucinda Rileys Bücher zu lesen.


Meine Meinung:


Zunächst ein herzliches Dankeschön an das bloggerportal für das Hörbuch. Danke an euch, dass ich meine Hörbuchsammlung rund um Lucinda Riley stückweise erweitern darf. Vielen Dank dafür.

„Das Schmetterlingszimmer“ ist abseits der 7 Schwestern Reihe Lucinda Rileys neuester Streich und ich war voller Vorfreude darauf. Zumal mir schon der letzte Einzelroman „Der verbotene Liebesbrief“ wirklich gut gefallen hat.

Dieses Mal begleiten wir Posy durch ihr durchaus facettenreiches Leben. Zu Beginn lernen wir Posy als Kind kennen, die am liebsten mit ihrem geliebten Vater Schmetterlinge fängt und nach dem Tod dessen bei ihrer Großmutter aufwächst und eine in der Gegenwart lebende Posy mit 69 Jahren und somit eine Posy mit viel Lebenserfahrung und Erlebten, das uns Lesern Häppchenweise erzählt wird.

Gut fand ich allerdings auch, dass es neben den zwei Zeitsphären, die schon zum festen Bestandteil von Lucinda Rileys Bücher geworden sind, auch verschiedene Perspektiven dabei sind. So erfährt man die Geschichten über Nick, den Sohn von Posy oder aber auch Amy, der Schwiegertochter von ihr. Für diesen Teil hat die Autorin allerdings viel in der Dramenkiste gewühlt und alles was passt genommen.

Kommen wir nun zum Schreibstil der Autorin. Eigentlich braucht man nicht viel sagen außer: richtig schön. Bei ihr hat man einfach das Gefühl Teil der Szene zu sein. So lebhaft ist dieser Schreibstil. Von der Wortwahl und den Beschreibungen der Gespräche her, einfach zum Loslassen.

So schön auch der Schreibstil, so lebhaft und sympathisch die Protagonistin auch ist, aber mir kam die Geschichte teilweise in die Länge gezogen vor. Die Handlung plätscherte so dahin wie ein kleines Bacherl, das so gemütlich vor sich hin rinnt. Das Hörbuch/Buch hat eine schöne Geschichte und man kann wirklich gut folgen, aber es passiert bis auf die Geschichte um das Schmetterlingszimmer und Nicks lebensverändernde Situation nichts Überraschendes. Das fand ich mehr als schade.

Für mich war „Das Schmetterlingszimmer“ somit verglichen mit den anderen bereits erschienen Büchern, in Bezug auf Einzelwerke, das Schwächste meiner Meinung nach. Es hat mich nicht wirklich vom Hocker gehaut. Unterhalten hat es mich, aber nicht sonderlich geflasht.

Zu guter Letzt und die gute Nachricht zum Schluss. Simone Kabst ist für mich die perfekte Sprecherin für die Romane von Lucinda Riley, denn schon bei „ Das Orchideenhaus“ und „Der Lavendelgarten“, Hörbücher, die ich schon gehört habe, hat sie mich abgeholt und mitgenommen auf eine Reise durch die verschiedenen Dramen und Liebesgeschichten der Protagonisten. Bei „Das Schmetterlingszimmer“ jetzt wieder. Sie hat so eine angenehme, warme Stimme, dass man sofort ins Träumen kommt und an das Gesprochene hängt. Und bei 182 Tracks, sprich ca. 15 Stunden kann man wirklich lange lauschen. 


Fazit:

Hab mir definitiv mehr Spannung und unerwartete Wendungen gewünscht. Vielleicht hat Lucinda Riley mit den ganzen Dramathemen im Paket einfach zu viel gewollt und so blieben sie eher an der Oberfläche. Ein paar weniger, dann hätte man da sicher mehr in die Tiefe gehen können. 

Unterhaltung hat man mit diesem Roman auf jeden Fall und ich empfehle das Buch oder das Hörbuch jeden Lucinda Riley Fan. Zum Einstieg in die Lucinda Riley Welt würde ich dieses Buch nicht ganz empfehlen. Aber Geschmäcker sind wie bekanntlich verschieden.

Ich gebe schweren Herzens nur 3 Herzen.









                                                         
                                           

Samstag, 3. August 2019

Drei Schritte zu dir - Der Film

Halli hallo ihr Lieben,

vor zirka zwei Wochen war meine Freundin Kim, mit der ich schon einige Konzerte besucht und über viele Bücher gequatscht habe, zu Besuch. Es war wie immer ein tolles Erlebnis. Beispielsweise waren wir ein paar Tage in Venedig und haben uns da die Gegend angesehen und einfach mal so richtig den Sommer genossen. Natürlich abseits der Touristenmassen, denn dann bekommt man erst den venezianischen Charme so richtig zu spüren.

Jedenfalls durfte das Thema "Buch" auch nicht fehlen und da der Film zu "Drei Schritte zu dir" zu dieser Zeit im Kino lief, durfte ein Kinobesuch auch nicht fehlen. Und dazu möchte ich gern jetzt was sagen.

Der Film war echt großartig. Ich hab wirklich ein geweint, weil mich die ganze Geschichte mit der Krankheit und der verbotenen Liebe so berührt hat. Es muss schrecklich sein einem Menschen nicht nah sein zu können, den man mag. Oder auch sein ganzes Leben nach den Therapien und Medikamenten richten zu müssen.

Aber auch wie man mit dem Thema Mukoviszidose umgegangen und das ganze aufbereitet hat fand ich gut. So bekommt man einen realistischen Einblick in den Alltag eines Mukos  und hilft so die Krankheit wieder ins Bewusstsein zu bringen und zu erkennen, wie glücklich wir uns schätzen können gesund zu sein. Und diese Gesundheit nicht aufs Spiel setzen sollten.

Begeistert war ich aber auch von den Schauspielern. Besonders von Cole Sprouse und Moises Arias. Ich bin als spätes Kind der 90er mit ihnen und den Serien, bei denen sie mitgewirkt haben, quasi aufgewachsen und jetzt hauen sie mich gemeinsam mit den Rollen Will und Poe vom Hocker. Einfach toll. Aber auch wie gut sich Hailey Richardson und Cole Sprouse verstehen, hat man bei ihren Szenen auch gemerkt. Aber auch wie wichtig sie das Thema Mukoviszidose nehmen.

Ich freu mich wahnsinnig auf die DVD, die im Dezember erscheint und wird mich sicher wieder ergreifen und aufwühlen. Aber definitiv mein Highlight of all time. Hat sogar "Ein ganzes halbes Jahr" vom Thron gestoßen.


Quelle  3.8.2019;12:02

Samstag, 27. Juli 2019

[Rezension] Nullsummenspiel















Titel: Nullsummenspiel
Verlag: Heyne Verlag
Autor: S.L. Huang
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 11,30€ (österr. Preis Verlagsseite) 
Quelle
Klappentext:

Eine junge Frau mit dem speziellen Talent alles was sie sieht in Gleichungen zu verwandeln und diese Information für sich zu nutzen. Besonders in schwierigen Situationen, wo es erforderlich ist in wenigen Sekunden eine Entscheidung zu treffen.

Cas Russel liebt die Mathematik und ist besonders gut in dem Job Dinge zu beschaffen. Doch ihr nächster Fall verlangt ihr alles ab. Sie legt sich auch mit einem Gegner an, der ihr zu stark zu seien scheint. 

Charaktere:


Cas Russel hat eine Gabe. Überall begegnen ihr Zahlen, Gleichungen und alles was zur Mathematik gehört. Sie ist ein wahres Genie auf diesem Gebiet. Das macht sie auch so Besonders für ihre Klienten. Sie findet alles und jeden und weiß mithilfe von Berechnungen wo sie hin schießen und schlagen muss, damit ihr Gegner k.o. geht.

Interessant finde ich auch, dass sie nur einem Menschen vertraut und das ist Rio. Er scheint wirklich gläubig zu sein, aber in seinem Job als „Mädchen für alles für grobe Dinge“ ein furchteinflößender und zu respektierender Mann. Bin gespannt ob man über diese Freundschaft mehr erfährt wenn es mehrere Teile gibt. 


Meine Meinung:


Zunächst möchte ich mich beim bloggerportal und besonders beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Für Liebhaber von Spannungsliteratur, Science-Fiction und ein paar Krimielementen ist dieses Buch eigentlich perfekt. Ich selber habe wegen der Art, wie Cas Russel verlorene Dinge wiederbeschafft mich dazu entschlossen mal das Buch anzufragen. Aber auch, weil Cas in diesem Buch mehr aus sich und ihrer Geheimwaffe, der Mathematik, herausholen muss und nicht weiß, wem sie außer Rio noch vertrauen kann. 

Die Handlung gefällt mir auch deswegen so gut, weil je mehr Seiten man liest immer neue Fragen, Verwirrungen und Wendungen auftauchen, die man nicht wirklich erwartet. So stellt sich die Frage: Ist das was der Gegner von unserer Protagonistin tut gut oder böse? Oder kann man das vertreten

Aber auch das Thema Mind Control finde ich in „Nullsummenspiel“ von S.L. Huang wirklich spannend. Man weiß nämlich dann nicht mehr, ob die Handlung der Person die ist, die sie auch wollte, oder ist genau das die Gedankenkontrolle und die Beeinflussung. Das Spannende dabei ist, dass es kein Entrinnen oder eine komplette Immunität gibt.

Den Schreibstil finde ich wirklich toll. Ich habe mich von Anfang an bis knapp zum Ende wirklich amüsiert und gut unterhalten. Vor allem interessant finde ich, wie ausgeglichen die Autorin die mathematischen Fähigkeiten in die Handlung eingebaut hat. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich von den Berechnungen „erschlagen werden“ würde. 

Ziemlich zum Schluss gab es dann aber Szenen, auf die ich besonders achten und nochmals lesen musste. Vielleicht daran geschuldet, dass ich sonst nie im Science-Fiction Genre lese und ich mich einfach überraschen lassen wollte. 

Das Ende wiederum hat mir gut gefallen. Beim Lesen aber auch jetzt beim Ende ist mir aufgefallen, dass viele Fragen eigentlich noch nicht beantwortet wurden. Daher wäre es nur logisch, dass S.L. Huang mit „Nullsummenspiel“ eine Reihe begonnen hat. 

Ich finde das Buch wirklich gut und spannend. Sollte zumindest in jedem mit Science-Fiction beladenden Bücherregal stehen.



Fazit:


Ein wirklich spannendes Buch. Mein Einstieg in das Science Fiction Genre ist mit „Nullsummenspiel“ wirklich gelungen. Vor allem finde ich dieses Buch als Einstieg passend, weil es nicht rein Sci-Fi ist. Ob ich weitere Bücher aus diesem Genre lesen werde, ist noch offen, aber wenn aus Cas Russel eine Reihenprotagonistin wird, bleibe ich an ihr fix dran.


Ich gebe 4 Herzen.








                                                         
                                           

Montag, 8. Juli 2019

[Rezension] Der Alte muss weg















Titel: Der Alte muss weg
Verlag: Heyne Verlag
Autor: Carla Berling
Seitenanzahl: 317 Seiten
Preis: 10,30€ (österr. Preis Verlagsseite) 
Quelle
Klappentext:

4 Frauen, ein unzufriedenes Leben und ein Abend beim Frauenstammtisch = Mordplanungen.
Jedes Mittel ist ihnen Recht, um aus dem öden Alltag zu entkommen und sich ihren Männern zu entledigen.
Begleitet Steffi, Elfie, Babette dabei wie sie versuchen ihren Plan in die Tat umzusetzen. Spaß garantiert. 

Charaktere:

Wie schon oben erwähnt, fand ich die Mischung der unterschiedlichsten Charaktere wirklich interessant. Es heißt ja nicht umsonst „Gegensätze ziehen sich an“. Sei es in der Liebe oder auch in der Freundschaft.
Weiters erwähnt habe ich, dass ich mit Steffi, der Protagonistin nicht ganz so dicke geworden bin. Das hat den Grund, dass sie zum einen ihren Mann loswerden wollte, aber auf der anderen Seite an die Decke ging, weil er spät nach Hause gekommen ist oder im Wohnzimmer geschlafen hat. So halt wie es eine Ehefrau tut, die glaubt hintergangen worden zu sein. Für mich irgendwie konfliktär. Entweder will ich mich trennen oder ich geh an die Decke. Aber ich bin da glaub ich ticke da ein wenig anders.


Meine Meinung:



Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an den Heye Verlag für die Überraschungspost. Diese Überraschung ist euch echt gelungen.

Ein paar Frauen, ein Abend im Brauhaus, Klatsch und Tratsch vom aller feinsten und ein wenig Alkohol so stell ich mir einen ordentlichen Frauenstammtisch vor. Nicht so bei Steffi, Babette, Zita und Elfie, denn was zunächst als normaler Stammtisch begann, entwickelte sich bei später Stunde zu einem Mordplanungstreffen. Nämlich alle, ausgenommen Singlefrau Zita, wollten ihre Männer loswerden ohne auf Haus und fette Lebensversicherung verzichten. Die Mission „Der Alte muss weg“ beginnt...

Wir begleiten die Vorbereitungen aus der Perspektive von Steffi, die sich ihrem Tom entledigen möchte. Nach 30 Jahren Ehe hat sie vor allem vom Alltag die Schnauze voll. Zumindest von dem Faible für Kreuzworträtseln, den unbefriedigenden Liebesleben und dem festgefahrenen Ablauf der Woche. 

Normalerweise bin ich ja ein Fan von Perspektivwechseln, aber hier fand ich diese fixe Perspektive ganz gut. Zumal die Autorin auch so viel von den anderen Frauen erzählt hat. Wobei ich aber sagen muss, dass mir Steffi nicht auf Anhieb sympathisch war und auch nicht zu meinen beliebtesten Protagonisten gehört. 

Den Schreibstil fand ich zum Großteil locker und auch amüsant vom Sarkasmus her. Mein absoluter Favorit hier ist der Kölner Dialekt. Mit keinem anderen deutschen Dialekt (die ich bis jetzt kenne) verbinde ich so viel Humor, wie mit dem Kölner. Hier hab ich wirklich gelacht. Ich konnte mir dabei Elfie richtig gut vorstellen.

Aber generell finde ich die Mischung der Frauen ganz gut. Man nehme nur eine graue Maus und eine, die den Spitznamen „Betten-Babettchen“ mehr als verdient hat als Beispiel. Die Autorin ging hier wirklich von einem Extremen Fall zum anderen. Kein Wunder, dass diese Frauen so gut befreundet sind. Das hat mir gut gefallen.

Aber jetzt generell zurück zum Buch. Ich fand das Buch schon humorvoll und reizend, aber ich muss gestehen, dass ich schon witzigere Bücher, bei denen ich mehr gelacht habe, gelesen hab. Es gab Stellen an denen ich das Buch zurücklegen und mal was anderes tun musste, weil mich die Geschichte grad nicht wirklich packen konnte. Zumal es echt schade ist, weil mir der Klappentext, das Cover und besonders der Titel wirklich Lust auf das Buch gemacht haben. 

Vielleicht war mir das Buch auch ein wenig zu rund. Ich stell mir gerade ein Meer vor. In diesem Meer sind die Wellen immer gleichmäßig klein und schlagen niemals oder nur in minimalen Schwankungen aus. Genau diese extreme Welle, die einen nochmals packt und zum Innehalten zwingt, hat mir hier gefehlt. Wirklich schade.

Aber ansonsten war „Der Alte muss weg“ ein passables Buch.


Fazit:


"Der Alte muss weg" ist ein kurzweiliger Roman, der Hochs und Tiefs hatte. Ich hab das Buch geliebt aber dann auch später verflucht. Vielleicht war er auch nicht der richtige Roman für mich. Ich konnte mich nicht zu 100% darin verlieren.

Ich kann dieses Buch aber jedem Fan der Autorin empfehlen. Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

Ich gebe 3 Killerherzen. 







                                                         
                                           

Samstag, 6. Juli 2019

Hello again Ed Sheeran

Hallo ihr Lieben,

vergangenen Freitag war es endlich wieder so weit. Nach Wien im letzten Jahr machte Ed Sheeran auf seiner "Divide" Tour erneut einen Halt in Österreich. Diesmal in Klagenfurt im Wörthersee Stadion. Natürlich musste ich da auch dabei sein und ich ergatterte Tickets für das Zusatzkonzert am Samstag.

Und ich muss ehrlich sagen, ich habs nicht bereut. Wieder ein phänomenales Konzert mit sehr vielen schönen Momenten.
Die Voracts (Zara Larsson und James Bay) beispielsweise waren wirklich sehenswert. Besonders hervorstach da aber James Bay, der neben seinen Hits ("Hold Back the river" und "Let it go") auch mit seinen neuen Songs, wie "Peer Pressure" oder "Bad" die Menge einheizte.

Aber sobald Ed auf der Bühne war ging die Post erst richtig ab. Es wurde getanzt, geschrien was das Zeug hielt und natürlich zu seinen Liedern mitgesungen. Ich beispielsweise hatte danach keine Stimme mehr. Somit hat Ed sein Ziel, uns die Stimme zu rauben, bei mir zumindest geschafft. Ich bin mir aber auch sicher, dass auch er, wie er es am Samstag gemeint hat, keine Stimme mehr hat.

Jedenfalls war es packend wie immer und ich hör momentan "I don't care" in Dauerschleife.
Er vereint die Menschen und lässt uns für 2 Stunden den Alltag vergessen und das finde ich so faszinierend.
Mir gefällt es einfach, dass er nur mit seiner Gitarre da steht und eine Halle nach der anderen füllt, während andere eine wahre Show machen müssen. Unbedingt wieder.

Mich freut es aber besonders, dass in Klagenfurt solche Events wie Ed Sheeran, Bon Jovi im Juli etc. möglich sind und auch stattfinden. Denn so kann Kärnten auch international an Bedeutung für solche Veranstaltungen gewinnen und weitere Künstler nach Kärnten locken.
Vom wirtschaftlichen Aspekt her brauch ich glaub ich nicht sprechen, denn jede Veranstaltung, sei es ein Konzert, ein Fußballspiel oder ein anderes Highlight, welches Menschen ins Stadion und in die Umgebung Klagenfurt bringt, ist gut für das Land und für die Stadt.
(Entschuldigt, aber die angehende Betriebswirtin geht mit mir durch) :-)

Daher sollte man sich wirklich auf diesen Zweig fokussieren. Für was hat man den ein Stadion?

Ich bedanke mich aber an dieser Stelle auch für die gute Organisation des Veranstalters und "bitte weiter so".

Bis dann,

eure Lisa




Sonntag, 28. April 2019

Der Fall Collini - Ferdinand von Schirach



Hallo ihr Lieben,



heute habe ich noch einen kleinen Nachtrag zu machen bezüglich eines Buches, welches ich vor ungefähr 1 Woche gelesen habe. Die Rede ist von „Der Fall Collini“.

Das Buch habe ich mir bestellt, weil die Verfilmung dazu seit 18.4.2019 (wenn ich mich richtig erinnere) in den Kinos zu sehen ist. Ich will die Verfilmung von Ferdinand von Schirachs Kriminalroman nämlich ansehen und wollte mal schon vorab das Original und Vorlage mir zu Gemüte führen.

Den Autor kannte ich bis jetzt nur von Namen her und daher war ich gespannt auf welches Terrain ich mich jetzt mit „Der Fall Collini“ begebe. Und ich muss ehrlich sagen, dass mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat. Um Spannung aufzubauen muss es nicht immer brutal zugehen und das bewies der Autor total. Ich hab die 200 Seiten wirklich gesuchtet. Die ganze Thematik und dann die stufenartigen Enthüllungen fand ich wirklich gut verpackt und umgesetzt. 
Ich denke mal nicht, dass „Der Fall Collini“ mein letzter Krimi von Ferdinand von Schirach sein wird.

Beispielsweise hat mir das Ende hat mir wahnsinnig gut gefallen, weil es Raum für Spekulationen frei lässt. Beispielsweise nach der Frage „Wie hätte das Gericht geurteilt?“ Wie hätte ich mich in dieser Situation als Richter oder Schöffe entschieden?

Das wiederum erinnert mich irgendwie an den Film, in dem es um den Luftwaffen- Major geht, der ein von einem Terroristen entführtes Flugzeug abschießen ließ, um die Besucher eines vollausverkauften Fußballstadions zu schützen. Und wir als Zuschauer durften dann abstimmen, ob der Angeklagte, der übrigens von Florian David Fitz gespielt wurde, deswegen verurteilt wird oder nicht.

Interessanterweise basiert „Der Terror- Ihr Urteil“ auch auf ein gleichnamiges Theaterstück von Ferdinand von Schirach. Kein Wunder also, dass mir „Der Fall Collini“ so gut gefiel.

Jetzt bin ich aber mehr als gespannt, wie sich Elyas M’Barek in einer ernsteren Rolle schlägt, zumal ich ihn bis jetzt nur in lustigen Filmen/Serien gesehen habe. Aber auch ob die Verfilmung tatsächlich so gut ist, wie das Buch. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Eine Frage noch an euch: 

Habt ihr die Verfilmung schon gesehen? Wie ist eure Resümee?  Könnt ihr mir sonst irgendwelche Bücher von Ferdinand von Schirach empfehlen?

Bis dann,

eure Lisa 


Bildquelle: Thalia

Donnerstag, 18. April 2019

[Rezension] Die Spur des Geldes















Titel: Die Spur des Geldes
Verlag: emons Verlag
Autor: Peter Beck
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 15,40€ (österr. Preis Verlagseite) 
Quelle
Klappentext:

Wo kommen 25000€ her? Warum wurden sie überwiesen?  Ging alles mit rechten Dingen zu?

Das sollte Tom Winter, Protagonist in diesem Buch, für die Bank, für die er arbeitet, herausfinden. Doch dann kommt es wie immer anders. Und wie immer komplizierter als es eh schon ist. Und plötzlich ist es ein Wettlauf gegen die Zeit...

Charaktere:

Tom Winter war ein toller Protagonist. Ich habe mich sofort mit ihm arrangiert. Wie viele Agenten oder auch Ermittler arbeitet er gerne alleine und versucht so die Welt zu retten. Jedoch ist es auch gut, wenn mal ein Partner zur Stelle ist und einen rettet. Und diese Partnerin, im wahrsten Sinn des Wortes“ war für Tom Winter Anika. Gemeinsam wollen sie den skrupellosen Plan des Gegners durchkreuzen.
Tom Winter und seine Freundin waren für mich wirklich ein Dream- Team, deren Kampf ich gern mitverfolgt habe.

Meine Meinung:


Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an den Autor Peter Beck für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars. Es war mir eine Freude nach den ganzen Prüfungen wieder einmal ein Buch lesen zu können und heute zu rezensieren. Das ist mir schon irgendwie abgegangen. Aber jetzt zurück zum Buch.

Ich empfehle dieses Buch wirklich jeden Krimi und Thriller Liebhaber und jeden Fan des Autors. Wer einen Wirtschaftskrimi erwartet, bekommt ihn definitiv hier. An Spannung fehlt es in diesem Buch auf jeden Fall nicht. Aber alles nach der Reihe nach.

Unter Wirtschaftskrimis konnte ich mir bis zu diesem Buch nicht viel vorstellen, weil ich bis jetzt eigentlich keine gelesen habe. Dementsprechend hatte ich keine Erwartungen und ließ mich überraschen. Und die Überraschung ist echt gelungen. Was als einfache Suche nach einer Verbindung mit einem Batzen Geld begann, erwies sich als Thriller und Horror, den man in der Realität überhaupt nicht haben will. 

Man könnte das Buch eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: Action. Einfach nur Action, denn die Spannung und den Kampf bringt Peter Beck wirklich gut rüber.

Für mich interessant macht es auch immer wieder, dass nicht ein Kommissar der Held des Tages ist, sondern jemand, der zwar früher in solchen Reihen war, aber jetzt bei einer Schweizer Bank arbeitet. Das ist so der Kick nebenbei. Aber man hat wirklich gemerkt, dass Tom Winter, der Protagonist, die Erfahrung hatte. Wahrscheinlich hätte er sich sonst mit dem Russen gar nicht anlegen können, der wirklich mit allen Mitteln versucht ein „Projekt/Mission“ zum Erfolg zu bringen.

Der Schreibstil des Autors hat mich durchaus mitgezogen. Am Anfang war es wirklich spannend. Es ging gleich mal los. Währenddessen war es dann ein wenig schwierig mitzukommen, denn es wurde bei den Beschreibungen nicht mit Details gespart. Das ging dann ein wenig zäh. Schließlich hat das Buch ca. 420 Seiten und das ist dann schon ein Brocken, wenn es ab und zu nicht so passt. Dennoch konnte Peter Beck es mit den Wendungen und der auch vorkommenden Spannung wieder gut machen.

Sowohl das Einbinden von zunächst einfachen und vermeintlich nicht so interessanten Nebencharakteren in das Hauptgeschehen als auch das Finale haben mir gut gefallen.
Das Finale beispielsweise passte eigentlich genau zu dem, was ich mir selbst schon vorgestellt hatte. Meiner Meinung nach könnte man den Rivalen dieser Abstammung her nicht anders bekämpfen und besiegen.

Ein sehr spannender Thriller, der es in sich hat und hoffentlich Fiktion bleibt. Kann ihn nur empfehlen.

Fazit:


Ein wirklicher spannender Fall, der es in sich hat. „Die Spur des Geldes“ ist übrigens der 3. Fall für den Protagonisten Tom Winter. Auch ich habe die ersten beiden Bände nicht gelesen und kam gut zurecht. Also man kann es auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Eines möchte ich noch loswerden: Dieser Fall hat es wirklich in sich und ich könnte ihn mir gut als Bond Fall vorstellen. Spannungen, Wendungen und Action in allen Variationen hat er schon mal.

„Die Spur des Geldes“ bekommt 5 Herzen.

PS. Also wer noch kein Ostergeschenk hat, falls ihr jemanden beschenkt, dann wäre diese Buch gar keine schlechte Idee.








                                                         
                                           

Montag, 15. April 2019

[Rezension] Im Leben bleiben















Titel: Im Leben bleiben
Verlag: Benevento Verlag
Autor: Paul van Dyk
Seitenanzahl: 200 Seiten
Preis: 20€ 
Quelle
Klappentext:

Es heißt doch so schön, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. Es ist aber auch so, dass das Leben unerwartete Ereignisse für uns bereit hält. Doch genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Genau das beschreibt eigentlich die Geschichte von DJ Paul van Dyk. Er hatte bei einem Auftritt einen Unfall und erlitt damals schwere Hirnschäden. Paul kämpfte sich zurück ins Leben und ist heute wieder in seinem Job tätig. Ohne seine Frau Margarita hätte er das wohl nicht geschafft.


Meine Meinung:


Zunächst möchte ich wie bei jeder Rezension dem Verlag danken. Diesmal ist es der Benevento Verlag. Genau hier endet aber dann der obligatorische Teil, denn ich möchte jetzt schon vorgreifen, dass es hier keine Rezension im klassischen Sinne ist.

„Im Leben bleiben“ ist nämlich kein Roman, den man in eine Sternenbewertung zusammenfassen kann, sondern eine Geschichte übers wahre Leben. Aus diesem Grund finde ich, dass ich nicht in der Position bin das Leben in eine klassische Bewertung zu stecken. Daher werde ich hier nur meine Meinung über das Buch darlegen.

Als ich die Anfrage für dieses Buch bekommen habe, habe ich nicht lang gezögert. Der Klappentext konnte mich schon überzeugen und hat auch dort schon seine Spuren bei mir hinterlassen. Ich kannte den deutschen DJ Paul van Dyk, der das Buch geschrieben hat, nicht. Ich wollte mich einfach überraschen lassen.

Besonders gefällt mir an „Im Leben bleiben“ die Erzählweisen. Das Geschehene wird nicht nur aus der Sicht von Paul van Dyk erzählt, sondern auch von seiner Frau Margarita . Das finde ich gut, weil man sich dann noch mehr von der Situation eingenommen fühlt. Wie ging es ihr, als Paul den Unfall hatte? Ich habe mich so mit ihr verbunden und ihren Schmerz richtig gefühlt. (Und das ist nicht nur eine Floskel, sondern ich weiß das wirklich.)

Es muss schrecklich sein, wenn man tausende Kilometer von einem geliebten Menschen entfernt ist und ihm in einer schrecklichen Situation nicht helfen kann. Auf der anderen Seite bewunderte ich sie auch für ihre positive Einstellung. Sie gab nie auf und durch ihre fröhliche Art, hat sie ihrem damaligen Verlobten sicherlich genug Kraft und Energie zum Kämpfen gegeben.

Auf der anderen Seite kann man auch miterleben, wie der DJ selbst seinen Unfall sieht, aber wie er zur Musik gekommen ist. Dieses Buch soll nämlich nicht nur auf diesen einen Tag beziehen und das dann der Weg zur Musik als Ausgleich genommen wurde, fand ich gut. Zwar kann ich mit seiner Musik nicht ganz so viel anfangen, aber ich habe dennoch einiges daraus mitgenommen. Und zum Glück sind die Geschmäcker verschieden.

In dem Abschnitt „Danke“ beschreibt Paul van Dyk warum er das Buch geschrieben hat. Er will, dass seine Geschichte all die Menschen berührt und all jene, die in der gleichen Situation wie er oder seine Frau sind, den Mut nicht verlieren und weiterkämpfen. Wenn man im Internet nach solchen einschneidenden Momenten sucht, findet man meist negative und depressive Geschichten. Wenn man Pauls Geschichte hernimmt, dann ist sie genau das, was die Menschen in solchen Situationen brauchen, nämlich eine Quelle aus der sie jeden Tag aufs neue Kraft schöpfen können.

Wer also in einer ähnlichen Situation ist und ein wenig Mut und Kraft braucht, kann sicher daraus schöpfen. Aber auch alle, die einfach die Geschichte lesen wollen, wie sich Paul van Dyk zurück ins Leben und in die Selbstständigkeit gekämpft hat oder einfach wie er zur Musik und zu dem erfolgreichen DJ geworden ist, empfehle ich dieses Buch. Wünsche jetzt schon mal viel Spaß.

Danke dem Benevento Verlag nochmal. Es war mir eine große Freude und Anliegen dieses Buch hier auf wasliestlisa vorzustellen.








                                                         
                                           

Dienstag, 2. April 2019

[Blogtour] Der Fall des lachenden Kranichs - Frauen um 1800 vs. Frauen 2019


Blogtour im Überblick:

Montag, 1.4.2019 - Buchvorstellung bei Book addicted
Dienstag, 2.4.2019 - Vergleich der Frauen (18. Jahrhundert vs. 2019) bei mir
Mittwoch, 3.4.2019- Lasst euch überraschen! bei nichtohnebuch
Donnerstag, 4.4. 2019- Bedeutung des Kranichs bei happybooktime.de
Freitag, 5.5.2019 - Charakteristik der wichtigsten Figuren und Beschreibung des viktorianischen Zeitalters bei lesendesfedervieh




Schönen guten Morgen ihr Lieben,

heute ist der 2. April 2019 und das bedeutet, dass heute mein Tag bei der Blogtour von „Der Fall des lachenden Kranichs“ von Sophie Oliver ist. Meine Bloggerkollegin Nina hat ja euch gestern zu Beginn der Blogtour das Buch vorgestellt und so euch einen kleinen Einblick geben konnte.
„Der Fall des lachenden Kranichs“ spielt ja im 18. Jahrhundert und zu dieser Zeit war vieles anders, als wir es heute kennen. Und widme ich mich heute. Was genau war anders und welche Rolle spielte das weibliche Geschlecht zu dieser Zeit?

Wenn ihr Lust habt, dann reist gemeinsam mit mir in der Zeit zurück.



Welche Stellung hatte eigentlich die Frau im 18. Jahrhundert?

Mutter, Ehefrau und Hausfrau. Diese 3 Begriffe zeichneten eine Frau zu dieser Zeit aus. Schon seit ihrer frühesten Kindheit wurde die Frau auf diese 3 Aufgaben vorbereitet, denn sie hatte keine eigene Stellung. Sie durfte keine eigene Meinung vertreten, sondern musste sich in Form einer Vormundschaft, die meist vom Vater oder Bruder und später vom Ehemann ausgeführt wurde, vertreten lassen. So war es zu dieser Zeit üblich, dass der Vater beispielsweise die Bildung oder aber auch den Ehemann für seine Tochter aussuchte. 

So wurden auch die „Bühnen der Geschlechter“ festgelegt. Die Frau gehörte nach Hause zu den Kindern und die Bühne der Männer war die Öffentlichkeit. Frauen waren nur für das Muttersein und ihre Schönheit von der Öffentlichkeit akzeptiert. So muss sich beispielsweise Freddie, die mich auch auf dieses Thema für meinen Beitrag zur Blogtour gebracht hat, als Mann verkleiden, damit sie im Sebastian Club oder generell in der Gesellschaft wahrgenommen wird.
Da die Frauen zu dieser Zeit keine eigene Meinung hatten, verschlug es sie in die Literatur. Sie lasen Bücher um der realen Welt zu entfliehen, weil in der fiktiven Welt auch zu dieser Zeit die Liebe frei war. Wenn Frauen allerdings selbst Bücher veröffentlichen wollten, mussten sie sie unter einem Pseudonym schreiben. Interessanterweise war genau das Schreiben von Büchern ein wichtiger Schritt für Emanzipation der Frau. 

2019 im Vergleich

Heutzutage ist die Frau keinem mehr untergestellt. Sie selbst ist für sich und ihr Leben verantwortlich. Sie allein kann entscheiden welchen Weg sie einschlägt. Sei es beruflich aber auch in der Liebe ist sie ein freies Individuum.

Auch die „Bühnen der Geschlechter“ haben sich grundlegend geändert. Heute sehen wir in allen Bereichen viele erfolgreiche Frauen. Politik und Wissenschaften sind nur zwei Teile davon. Frauen sind mittlerweile den Männern gleichgestellt und können durch ihr Wissen und ihren Charme Berge versetzen. Sie werden nicht mehr nur für ihre Schönheit von den Männern oder generell der Öffentlichkeit respektiert, sondern weil sie auch was im Köpfchen haben.

Selbst ist die Frau, im wahrsten Sinn des Wortes. Sie ist schon lang niemand mehr, der zu Hause sitzt und auf die Kinder aufpasst. Es gibt richtige Karrierebiester aber auch riesen Respekt an alle allein-erziehenden Mütter, die Beruf und Kinder unter einen Hut bringen müssen.

In „Der Fall des lachenden Kranichs“ geht es aber auch um Gefühle, Liebe und die Ehe. Daher möchte ich auch hier nochmal eine kleine Zeitreise mit euch machen.


Was bedeutete wahre Liebe im 18. Jahrhundert?

Um ganz ehrlich zu sein, gab es das Wort „wahre Liebe“ nicht.

Wie schon erwähnt, wurde der Ehemann vom Vater der zukünftigen Braut ausgesucht. So wie wir es bei den Monarchen der früheren Zeit kennen. Wer mehr Vorteile durch die Eheschließung vorzuweisen konnte, wurde der Ehegatte.
Man musste diesen vorbestimmten heiraten, auch wenn, wir diesen noch nicht einmal kennengelernt hatte. So wie es auch in diesem Buch der Fall ist. 

Aus diesem Grund riskierten bürgerliche Frauen beim Flirten auch ihre gesellschaftliche Stellung und Tugend. Sollte sich eine Frau dann wirklich mal verliebt haben, wurde das nicht geduldet. Ihre wahren Gefühle durfte sie deshalb auch nicht zeigen. Die Öffentlichkeit erwartete nämlich Keuschheit und Sittsamkeit von ihr.


Was hat sich geändert?

2019 ist das natürlich vollkommen vergessen. Keiner bestimmt mehr über den zukünftigen Gatten, außer die zukünftige Braut selbst.

Das freie Ausleben der eigenen Gefühle steht im Mittelpunkt. Sei es heterosexuell oder homosexuell da gibt’s keinen Unterschied mehr.
Aber auch während in der Vergangenheit die Eheschließung vorrangiges Ziel war, sind es die einfachen Partnerschaften, die sich an Beliebtheit erfreuen.
Die Frau als Wunderwerk der Geschichte. Ein interessantes Thema, wie ich finde. Vom keuschen und nicht selbständigen Wesen zur erfolgreichen und selbstbewussten Frau. Ein Hoch auf die Emanzipation und Frauen dieser Welt.

Nun, meine Reise geht hiermit zu Ende und ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß, wie ich. Es war mir eine Freude bei der Blogtour von „Der Fall des lachenden Kranichs“ dabei zu sein. Ihr solltet euch das Buch wirklich zulegen. Mir hats wirklich gut gefallen.

Nun wünsch ich aber ganz viel Spaß noch bei meinen Kolleginnen, die nach mir kommen. Auch sie haben etwas tolles vorbereitet.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlässt. Dies war nämlich meine erste Blogtour und ich möchte gerne noch was dazulernen.

Bis dann,

eure Lisa



Quellen

Montag, 1. April 2019

Der Skoutz Fragebogen: 100 Fragen für den Leser #3


Hallo ihr Lieben,

heute gibt es endlich wieder einen weiteren Teil der Reihe rund um den Skoutz Leser Fragebogen. Viel Spaß.

Was sagen deine Bücher über dich aus?


41. Was ist deine allererste Leseerinnerung?
Ich als Kind habe ich die Franz-Reihe von Christine Nöstlinger gelesen und geliebt. Die Schrift ist so herrlich groß und vom Inhalt hat man auch noch was lernen können. Das war meine erste Leseerinnerung.

42. Gibt es ein Buch, das dein Leben verändert hat? Wie heißt es?
Mein Leben verändert? Schwierige Frage, weil ich zwar einige gute Bücher gelesen habe, aber mir fällt spontan keines ein, welches mich irgendwie verändert hätte. 

43. Gibt es eine Stelle in einem Buch, die dich immer wieder emotional berührt, obwohl du sie schon kennst? (z.B. zum Weinen oder zum Lachen bringt)?
Die Schweizszene von Will in "Ein ganzes halbes Jahr" und die folgenden Szenen dort. Spoilern möchte ich aber nicht.

44. Was ist deine größte Leseenttäuschung?
Enttäuschung? Das letzte Buch, welches ich rezensiert habe. Der Klappentext war so gut, aber ob das die größte war, kann ich nicht mehr sagen.

45. Brichst du ein Buch ab oder liest du diszipliniert bis zum Ende?
Ich bin schon jemand, der versucht das Buch bis zum Ende zu lesen. Ich denk mir dann immer, dass es ja trotzdem eine Heiden Arbeit war es zu schreiben, aber wenn es nicht anders geht, dann muss es wohl so sein.
46. Hast Du ein Buch, das Du besonders gerne verschenkst?
Ich verschenk eigentlich sehr selten Bücher.

47. Nenne einen Deiner Ansicht nach besonders gelungenen ersten Satz (es muss kein Lieblingsbuch sein) eines Buches!
"Wenn ich aus Filmen und Büchern eines gelernt habe, dann, dass Los Angeles die coolste Stadt mit den coolsten Leuten und den coolsten Stränden ist. (Dark love- Dich darf ich nicht lieben)

Es ist für mich ein gelungener Satz, weil ich das zu 100% bestätigen kann. Ich liebe diese Kulisse einfach. 

48. Gibt es ein Werk, das Du seit Jahren immer wieder in Angriff nimmst, aber immer wieder daran scheiterst?
Ich hatte eines, aber hab mich letztes Jahr im Winter darum gekümmert.

49. Du lernst jemand Nettes kennen, der von sich sagt, “überhaupt nicht zu lesen”. Wie reagierst Du?
Schwer zu sagen. Normalerweise würde ich sagen, dass das sein Ding ist, solang er meine Liebe zu Bücher akzeptiert, sehe ich kein Problem. Wenn es aber nicht so wäre, wäre es besser.

50.Du betrittst erstmals eine fremde Wohnung. Wie lange dauert es, bis man Dich mit schräggelegtem Kopf vor dem Bücherregal im Wohnzimmer findet?

Ein paar Minuten. :) 


Wo und wie lernst du deine Bücher kennen?

51. Wo informierst du dich über neue Lektüre?
Auf lovelybooks, in der Buchhandlung und sonst bei anderen Blogs.

52. Wo kaufst du Bücher?
(Online oder Buchhandel, neu oder antiquarisch)
Teils im Onlineshop teils auch in der Buchhandlung meines Vertrauens.

53. Wie entscheidest du, ob du ein Buch kaufst?
Empfehlung, Cover, Klappentext, Ranking, Leseprobe, Rezensionen
Nach dem Autor aber wenn ich in der Buchhandlung bin auch nach dem Cover und dem Klappentext aber sonst schau ich  mir auch die Rezensionen an, wenn mir ein Buch gefällt. 

54. Was schreckt dich bei einem Buch ab, wenn du es zum ersten Mal in die Hand nimmst?
Die Dicke. :-) Aber ab und zu auch das Cover, obwohl ich weiß, dass man das Buch nicht nach seinem Einband beurteilen sollte. Schuldig. 

55. Achtest Du jemals auf Übersetzer- und Illustratorennamen? Falls ja: kannst Du (auswendig!) aus beiden Bereichen jemanden nennen, der Deiner Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?
Grundsätzlich nicht, aber man merkt, wenn man Bücher von dem gleichen Verlag liest, manchmal schon wer öfter das macht. Vom Namen her.

56. Wie sieht für dich das perfekte Cover aus?
Schwer zu sagen. Nicht schlicht aber auch nicht zu bunt. 

57. Gibt es ein Buch, ‘das man gelesen haben muss’?
Harry Potter sowieso ein Muss besonders für Kinder der 90er. Aber generell würde ich wie so oft erwähnt "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes empfehlen, weil es für mich eine der tragischsten aber schönsten Liebesgeschichte ist, die ich je gelesen/gesehen hab.

58. Fällt Dir ein (unfreiwillig) besonders witziger oder missratener Buchtitel ein?
Spontan jetzt nicht, sorry.

59. Welches ist das verrückteste oder seltsamste Buch, das Du kennst?
Auch hier muss ich leider spontan passen.

60. Nimmst du an Leserunden oder Buchdiskussionen teil?
Grundsätzlich wenn ich Zeit habe das Buch in einer kurzen Zeit zu lesen.

Haben einige Antworten euch überrascht?

Bis zum nächsten Teil,

eure Lisa

Mittwoch, 13. März 2019

[Rezension] Der Tote im Schnitzelparadies















Titel: Der Tote im Schnitzelparadies
Verlag: KiWi Verlag
Autor: Joe Fischler
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 10,30€ (österr. Preis Verlagseite) 
Quelle
Klappentext:

So hat sich Polizist Arno Bussi seinen Arbeitstag nicht vorgestellt, denn er bekommt die Hiobsbotschaft, dass er in einem kleinen Tal in Tirol einen Vermissten suchen muss. Dabei hatte er gehofft, dass seine Arbeit endlich Anerkennung bekommt.

Nu blöd, wenn sich herausstellt, dass der Vermisste längst tot ist und der Kopf von ihm im Schnitzelparadies von Resi Schupfgruber auftaucht. Jetzt wäre Zeit zu Handeln und zum Ermitteln. Wäre da nicht die Tochter von Resi, die dem Arno die Augen verdreht...

Gestaltung:

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es passt halt perfekt zum Genre. Irgendwie hat es mich an die Cover von Rita Falks Eberhofer Reihe erinnert. Es zeigt nur, dass ich das Cover zum Inhalt passend finde. Dennoch haut es mich nicht ganz vom Hocker. Irgendwas fehlt mir dabei. Ich kann leider nicht ganz sagen „WOW. Geiles Cover“. Aber solang der Inhalt passt, ist alles in Ordnung. Und Cover sind ja wie bekanntlich Geschmacksache. Vielleicht ändere ich meine Meinung ja noch, wenn es mehrere Fälle von Arno Bussi gibt.

Charaktere:

Arno Bussi hat es nicht leicht im Leben. Da reicht schon die Betrachtung seines Nachnamens. Aber auch so eine kleine Fehlentscheidung genügt und du befindest dich am nächsten Tag in einem kleinen Kaff in Tirol.
Irgendwie war der Protagonist mir da schon sympathisch und das hat sich auch während des Ermittelns nicht geändert.


Meine Meinung:

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an lovelybooks, da ich das Buch bei der Leserunde gewonnen habe.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich bis jetzt jedes Buch der Veilchen Reihe gelesen habe und ich wissen wollte, wie und ob sich der Protagonist Arno Bussi von Valerie Mauser unterscheidet.

Und ich muss echt sagen, Joe Fischler hat wieder einmal bewiesen, dass er wirklich richtig humorvolle Regionalkrimis schreiben kann. Mit Arno Bussi hat er einen Protagonisten geschaffen, der aus speziellen Gründen ins kleine Dorf Vorderkitzlingen versetzt wurde und dort einen Vermissten suchen muss. Doch so wie es meistens ist, kommt es natürlich ganz anders und aus dem Vermisstenfall wird plötzlich ein Mordfall.

Ich habe mich mit „Der Tote im Schnitzelparadies“ richtig amüsiert. Spannung, Humor und Tiroler Charme sind auf den Punkt gebracht und entlockten mir so manches Lachen. Der Schreibstil von Joe Fischler hat somit eigentlich alles, was man für einen humorvollen Krimi benötigt. Er bringt eine gewisse Lockerheit in die Geschichte, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand geben möchte. Man leidet mit Arno mit, wenn er mal wieder aus ermittlungstechnischen Gründen keinen Kaffee bekommt, oder die Touristen sich über seinen Nachnamen lustig machen. 

Aber auch die anderen Charakteren sind nicht schlecht, denn jeder von ihnen trägt so sein Päckchen.
Aber auch der Kriminalfall an sich war ein echt spannender. Es gab viele Wendungen, die mich bis zum Schluss rätseln ließen. Interessant ist auch, dass jeder Showdown der bereits erschienen Bücher des Autors mich echt umhauen. Stichwort Vespa und Täter sag ich da nur.

Weiters war für mich die Abgrenzung zu Joe Fischlers höchst erfolgreiche Buchreihe über Valerie Mauser wichtig. Schließlich hat der Autor mit Arno Bussi eine neue Reihe bei einem neuen Verlag  begonnen und daher sollte ein Schnitt schon passieren.
Und ich muss sagen, die Abgrenzung ist gelungen. Schon allein von den Charakterzügen und der Vorgeschichte, warum sie nach Tirol versetzt wurden, zeigt die Trennung.

Interessant wäre tatsächlich mal ein kleines Crossover. Zumal die beiden echt unterschiedlich ticken und vielleicht auch kleine Reibereien entstehen würden. Kein schlechter Vorschlag von meinen Mitlesern von der Leserunde.

Ein großes Lob auch an den Zeichner/die Zeichnerin der Karte von Vorderkitzlingen. Zum einen eine nette Idee zum anderen auch hilfreich fürs orientieren als Leser. Das Veilchen ermittelt ja im realen Innsbruck und der Arno kommt ins fiktive Vorderkitz und das dann fürs Verständnis zu zeichnen finde ich toll. Schließlich will man ja wissen, wo der Arno so rumkurvt mit seiner Vespa.


Für mich ein ganz guter Start in eine Reihe und ich bin gespannt wie es weitergeht und ob Arno endlich seinen Kaffee bekommt. 

Fazit:

Ich empfehle dieses Buch wirklich jeden, der Fan des Autors und seiner bereits erschienen Bücher ist und jeden, der gern humorvolle Bücher hat. Ich kann nur eines sagen: „Danke Joe für die schönen Lesestunden und ich bin sicher nicht die Einzige, wenn ich sage: ich will mehr!“


Natürlich gibt es 5 Herzen für „Der Tote im Schnitzelparadies". 






                                                         
                                           

Dienstag, 5. März 2019

My playlist based on 30 day song challenge

Hallo ihr Lieben,

es ist der 5. März und somit begann vor ein paar Tagen nicht nur das nächste Studiensemester, ein neuer Monat oder meine Lesezeit sondern auch eine neue Challenge.

Die "30 day song challenge" habe ich bei Ina von "Ina's little Bakery" auf Instagram gesehen und da ich ebenso Musikfanatikerin bin, möchte ich mit diesem Post die Challenge mitmachen.

Der einzige Unterschied ist, dass ich alle Tage in diesem Post vereine. Ich wünsch euch jetzt schon viel Spaß dabei.

Day 1: A song you like with a colour in the title:

Day 2: A song you like with a number in the title:

Day 3: A song that reminds you of summertime:

Day 4: a song that reminds you of someone you'd rather forget:
                Valerie- Mark Ronson- ft. Amy Winehouse

Day 5: a song that needs to played loud:
           High Hopes- Panic! at the disco

Day 6: a song that makes you want to dance:
Can't stop the feeling - Justin Timberlake

Day 7: a song to drive to:
     Hello - Nico Santos

Day 8: a song about drugs and alcohol:
                  A team- Ed Sheeran

Day 9: a song that makes you happy:
       Happy-  Pharrell Williams

Day 10: a song that makes you sad:
          One more light- Linkin Park

Day 11: a song you never tired of:
Hall of fame- The Script ft. will.i.am

Day 12: a song from your preteen years:
          The climb- Miley Cyrus

Day 13: a song you like from the 70's:
              Mamma Mia - ABBA

Day 14: a song you'd love to be played your wedding:
                              Halo- Beyonce

Day 15: a song you like that's a cover by another artist:
          As long as you love me- Anthem lights

Day 16: a song that's a classic favourite:
              I'm yours- Jason Mraz

Day 17. a song you'd sing a duet with someone on karaoke:
                      Auf uns- Andreas Bourani

Day 18: a song from the year you were born:
               Candle in the wind- Elton John

Day 19: a song that makes you think about life:

Day 20: a song that has many meanings to you:
           Story of my life - One Direction

Day 21: a song you like with a person's name in the title:
         Breakfast at Tiffany's - Deep Blue Something

Day 22: a song that moves you forward:
                  Not afraid- Eminem

Day 23: a song you think everybody should listen to:
                Du reißt alle Mauern ein- Laszlo

Day 24: a song by a band you wish were still together
                 Best Song Ever- One Direction

Day 25: a song you like by an artist no longer living
                           Levels - Avicii

Day 26: a song that makes you want to fall in love
             Just the way you are- Bruno Mars

Day 27: a song that breaks your heart
      Read all about it - Emili Sande

Day 28: a song by an artist whose voice you like
                Lego House- Ed Sheeran

Day 29: a song you remember from your childhood

Day 30: a song that reminds you of yourself
                 Firework- Katy Perry

Day 31: a song that comforts your soul 
           Don't stop believin'- Journey

So das war mein musikalischer Monat. Ich hoffe, ich hab euch etwas Neues, was Bekanntes und was Abwechslungsreiches präsentiert. Bei manchen "Tagen" habe ich mir schwer getan, weil es zu diesem Thema einfach zu viele passende Lieder gab.

Stimmt ihr mit der Liederauswahl überein oder habt ihr ganz was anderes im Kopf gehabt?