Sonntag, 26. Mai 2024

wasliestlisa macht PAUSE

 Servus ihr Lieben,

wie geht's euch? Ich hab lang darüber nachgedacht, wie ich diesen Blogpost anfangen soll, geschweige denn formulieren. Daher mach ich es einfach kurz und schmerzlos. Wie ein Pflaster, das man abreißt.

wasliestlisa wird für die nächsten Wochen mal pausieren! 

Wie ihr bestimmt mittlerweile herausgefunden habt, schreib ich gerade meine Masterarbeit und das ist schon eine Mammutaufgabe mit einer kompletten Achterbahnfahrt der Gefühle. Aber so kurz vorm Abschluss gebe ich mich natürlich nicht geschlagen. 

Dazu kommt, dass ich nebenbei noch 15 Stunden arbeite. Finde das tatsächlich eine gute Abwechslung mit komplett anderem Umfeld mit sehr netten und hilfsbereiten Kollegen und natürlich kann man als Student die Kohle auch gut gebrauchen. 😀

Mein Punkt ist allerdings jener, dass ich momentan weder die Zeit noch die Lust dazu habe in meiner Freizeit noch Krimis, Romane was auch immer man für ein Genre hernimmt, zu lesen, wenn ich schon vom Studium her wissenschaftliche Literatur lesen muss. Zumal mich die Art von Zitation im Text eh nervt. Stichwort Lesefluss? Aber anderes Thema und tschentschen nutzt ja auch nix. 

Jedenfalls kommt jetzt mal hier regelmäßig nix. Kann sein, dass ich zwischendrin mal ein Buch lese und eine Kurzmeinung reinstelle, oder sonst irgendeine Art von Post. Aber von Regelmäßigkeit wird hier keine Rede sein. Vielleicht, dass ich euch immer einen kleinen Monatsrückblick gebe, aber mal sehen.

Es tut mir ja irgendwie leid, einerseits wegen dem 10 jährigen Geburtstag und dann hast so ein Jahr straight from hell und andererseits meiner ERAS Challenge, weil ich so gern mehr lesen würde und vor allem abhaken, aber vielleicht so im September, das es wieder aufwärts geht. Aber für 2025 hab ich da auch schon was im petto. Seid gespannt!

Bis dahin wünsch ich euch ganz viel Lesezeit und viele Highlights. Habt einen feinen Sommer und wir hören und lesen uns, wann immer es geht.

Bis dann.

Eure Lisa


Sonntag, 19. Mai 2024

[Rezept] Originale Sachertorte

 Servus ihr Lieben,

schön, dass ihr wieder den Weg zu wasliestlisa gefunden habt. :)

Aufgrund einer kleinen Leseflaute ist es hier leider ein wenig ruhig, aber heute kommt auf Gabis Blog der Beitrag zum nächsten Club LiterAUTur Treffen online. Diesmal haben wir uns für das Thema "Verfilmt" entschieden und wer bei ihr schon den Beitrag gelesen hat und von da aus hier her gekommen ist, weiß, dass ich "Das Sacher - Die Geschichte einer Verführung" von Rodica Doehnert diesmal vorstelle. 

Da stellt sich mir doch die Frage: Doch wie schmeckt die Wiener Sachertorte eigentlich? 

Es hat nicht lange gedauert, bis Gabi, Nicole und Ascari mich überredet hatten, eine Torte für unser Treffen zu backen. Da dachte ich mir, ich kann euch doch nicht im Ungewissen lassen und stell euch nun das Rezept aus dem Buch vor. 





Zutaten Teig:

  • 140g weiche Butter
  • 110g Staubzucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 6 Eier (Eidotter und Eiklar trennen!)
  • 130g dunkle Schokolade
  • 110g Kristallzucker
  • 140g Mehl
  • Marillenmarmelade (dt. Aprikosenmarmelade)

Zutaten Glasur:
  • 200g Kristallzucker
  • 125ml Wasser
  • 150g dunkle Schokolade

Zubereitung:
  1. Die weiche Butter mit dem Staubzucker und dem Mark der halben Vanilleschote cremig rühren.
  2. Nach und nach rührt man sechs Eidotter ein und schlägt dies zu einer dick schaumigen Masse.
  3. Inzwischen sollte man auch die 130g dunkle Schokolade im Wasserbad geschmolzen haben und ebenfalls unterrühren.
  4. Die sechs Eiklar werden mit dem Kristallzucker steif geschlagen, bis der Schnee schnittfest ist. 
  5. Dieser wird nun auf die Masse aufgehäuft und das Mehl darüber gesiebt. Dies dann mit einem Kochlöffel unterheben.


  6. Springform inzwischen mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter einfetten und mit Mehl bestauben.
  7. Die gesamte Masse dort hineingeben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen eine knappe Stunde bei 170 Grad backen. Während der ersten 10-15 Minuten die Backrohrtüre einen Spalt offen lassen!
  8. Die Torte ist fertig, wenn ein zarter Druck mit dem Finger sanft erwidert wird. 
  9. Sodann in der Form stürzen und auskühlen lassen. Nach zirka 20 Minuten Papier abnehmen, umdrehen und in der Form ganz kalt werden lassen.
  10. Aus der Form nehmen und mit einem Messer waagrecht teilen. 
  11. Die mild erwärmte Marillenmarmelade glatt rühren und auf beide Tortenböden streichen und diese wieder zusammensetzen. 
  12. An den Außenseiten ebenfalls mit Marillenmarmelade bestreichen und leicht antrocknen lassen.


  13. Für die Glasur den Kristallzucker mit dem Wasser 5-6 Minuten aufkochen und danach abkühlen lassen.
  14. Die dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und nach und nach ins Zuckerwasser zu einer dickflüssigen, glatten Glasur verrühren.
  15. Die noch warme, aber nicht heiße Glasur in einem Zug über die Torte gießen und mit wenigen Schritten glatt verstreichen. 
  16. Trocknen lassen bis die Glasur erstarrt ist und mit geschlagenem Obers (dt. Sahne) servieren.


Anmerkung
  • Statt der Vanilleschote kann auch Päckchen Vanillezucker verwendet werden
  • Nach einem Tag stehen, schmeckt sie besser, weil die Marmelade schön eingezogen ist.


So, jetzt wünsch ich euch nochmal viel Spaß beim Ausprobieren.


Bis zum nächsten Rezept,

eure Lisa



Quelle: Rezept aus dem "Das Sacher - Die Geschichte einer Verfilmung