Mittwoch, 13. März 2019

[Rezension] Der Tote im Schnitzelparadies















Titel: Der Tote im Schnitzelparadies
Verlag: KiWi Verlag
Autor: Joe Fischler
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 10,30€ (österr. Preis Verlagseite) 
Quelle
Klappentext:

So hat sich Polizist Arno Bussi seinen Arbeitstag nicht vorgestellt, denn er bekommt die Hiobsbotschaft, dass er in einem kleinen Tal in Tirol einen Vermissten suchen muss. Dabei hatte er gehofft, dass seine Arbeit endlich Anerkennung bekommt.

Nu blöd, wenn sich herausstellt, dass der Vermisste längst tot ist und der Kopf von ihm im Schnitzelparadies von Resi Schupfgruber auftaucht. Jetzt wäre Zeit zu Handeln und zum Ermitteln. Wäre da nicht die Tochter von Resi, die dem Arno die Augen verdreht...

Gestaltung:

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es passt halt perfekt zum Genre. Irgendwie hat es mich an die Cover von Rita Falks Eberhofer Reihe erinnert. Es zeigt nur, dass ich das Cover zum Inhalt passend finde. Dennoch haut es mich nicht ganz vom Hocker. Irgendwas fehlt mir dabei. Ich kann leider nicht ganz sagen „WOW. Geiles Cover“. Aber solang der Inhalt passt, ist alles in Ordnung. Und Cover sind ja wie bekanntlich Geschmacksache. Vielleicht ändere ich meine Meinung ja noch, wenn es mehrere Fälle von Arno Bussi gibt.

Charaktere:

Arno Bussi hat es nicht leicht im Leben. Da reicht schon die Betrachtung seines Nachnamens. Aber auch so eine kleine Fehlentscheidung genügt und du befindest dich am nächsten Tag in einem kleinen Kaff in Tirol.
Irgendwie war der Protagonist mir da schon sympathisch und das hat sich auch während des Ermittelns nicht geändert.


Meine Meinung:

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an lovelybooks, da ich das Buch bei der Leserunde gewonnen habe.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich bis jetzt jedes Buch der Veilchen Reihe gelesen habe und ich wissen wollte, wie und ob sich der Protagonist Arno Bussi von Valerie Mauser unterscheidet.

Und ich muss echt sagen, Joe Fischler hat wieder einmal bewiesen, dass er wirklich richtig humorvolle Regionalkrimis schreiben kann. Mit Arno Bussi hat er einen Protagonisten geschaffen, der aus speziellen Gründen ins kleine Dorf Vorderkitzlingen versetzt wurde und dort einen Vermissten suchen muss. Doch so wie es meistens ist, kommt es natürlich ganz anders und aus dem Vermisstenfall wird plötzlich ein Mordfall.

Ich habe mich mit „Der Tote im Schnitzelparadies“ richtig amüsiert. Spannung, Humor und Tiroler Charme sind auf den Punkt gebracht und entlockten mir so manches Lachen. Der Schreibstil von Joe Fischler hat somit eigentlich alles, was man für einen humorvollen Krimi benötigt. Er bringt eine gewisse Lockerheit in die Geschichte, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand geben möchte. Man leidet mit Arno mit, wenn er mal wieder aus ermittlungstechnischen Gründen keinen Kaffee bekommt, oder die Touristen sich über seinen Nachnamen lustig machen. 

Aber auch die anderen Charakteren sind nicht schlecht, denn jeder von ihnen trägt so sein Päckchen.
Aber auch der Kriminalfall an sich war ein echt spannender. Es gab viele Wendungen, die mich bis zum Schluss rätseln ließen. Interessant ist auch, dass jeder Showdown der bereits erschienen Bücher des Autors mich echt umhauen. Stichwort Vespa und Täter sag ich da nur.

Weiters war für mich die Abgrenzung zu Joe Fischlers höchst erfolgreiche Buchreihe über Valerie Mauser wichtig. Schließlich hat der Autor mit Arno Bussi eine neue Reihe bei einem neuen Verlag  begonnen und daher sollte ein Schnitt schon passieren.
Und ich muss sagen, die Abgrenzung ist gelungen. Schon allein von den Charakterzügen und der Vorgeschichte, warum sie nach Tirol versetzt wurden, zeigt die Trennung.

Interessant wäre tatsächlich mal ein kleines Crossover. Zumal die beiden echt unterschiedlich ticken und vielleicht auch kleine Reibereien entstehen würden. Kein schlechter Vorschlag von meinen Mitlesern von der Leserunde.

Ein großes Lob auch an den Zeichner/die Zeichnerin der Karte von Vorderkitzlingen. Zum einen eine nette Idee zum anderen auch hilfreich fürs orientieren als Leser. Das Veilchen ermittelt ja im realen Innsbruck und der Arno kommt ins fiktive Vorderkitz und das dann fürs Verständnis zu zeichnen finde ich toll. Schließlich will man ja wissen, wo der Arno so rumkurvt mit seiner Vespa.


Für mich ein ganz guter Start in eine Reihe und ich bin gespannt wie es weitergeht und ob Arno endlich seinen Kaffee bekommt. 

Fazit:

Ich empfehle dieses Buch wirklich jeden, der Fan des Autors und seiner bereits erschienen Bücher ist und jeden, der gern humorvolle Bücher hat. Ich kann nur eines sagen: „Danke Joe für die schönen Lesestunden und ich bin sicher nicht die Einzige, wenn ich sage: ich will mehr!“


Natürlich gibt es 5 Herzen für „Der Tote im Schnitzelparadies". 






                                                         
                                           

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