Montag, 13. Juni 2022

[Rezension] Mord und Limoncello








Titel: Mord und Limoncello
Verlag: Servus Verlag
Autor: Elizabeth Horn
Seitenanzahl: 336 Seiten
Preis: 14,00€ (Thalia)

Klappentext:

Pizza, Pasta und Mord: Wenn die Urlaubsstimmung jäh endet
Im malerischen Örtchen Limone ist die Aufregung groß: ein Mord, noch dazu an einem Polizisten! Ein Affront für Commissario Fabio Angelotti. Er setzt alles daran, den Täter dingfest zu machen - Ehrensache. Das Mordopfer war ein deutscher Kriminalbeamter, der seinen Urlaub mit Ehefrau Charlotte am Gardasee verbrachte. Kurzerhand nimmt der Commissario gemeinsam mit der schönen Witwe die Fährte auf.
Schnell zeigt sich, dass Charlottes Mann zu einem ungelösten Fall aus der Mussolini-Zeit recherchierte. Welchem Geheimnis war er auf der Spur?




Meine Meinung:

 Zunächst möchte ich mich für das Rezensionsexemplar von „Mord und Limoncello“ von Elizabeth Horn bedanken. Ich habe mich sehr über die Anfrage gefreut, weil Sommer und Italien einfach Hand in Hand gehen und das Cover irgendwie Lust auf Urlaub am Gardasee macht.
Was mir an dieser Stelle auch gut gefällt ist der zitronengelbe Buchschnitt. Schaut richtig fancy aus.

In „Mord und Limoncello“ begleiten wir einerseits Charlotte, die den Mord an ihren Mann, einem Polizisten, aufklären will, und andererseits den für diesen Fall zuständigen Commissario, Fabio Angelotti. Zunächst hatte ich die Vermutung, dass das in die Richtung Miss Marple geht, weil Charlotte auch dementsprechend Aktionen gesetzt hat. Der weitere Fokus liegt im Buch aber auf den Commissario und das hat mir -im Zusammenhang mit der Ermordung des eigenen Mannes- auch besser gefallen.

Dass Charlotte selbst auch keine schlechte Ermittlerin ist und den Commissario immer wieder dezent unterstützen konnte, lässt auf interessante Zusammenarbeit und Fälle deuten.

Zumal sich die beiden auch von Anfang an gut verstehen und Fabio ein paar Komplimente galant in die Gespräche einfließen lässt. Zum Glück bleibt es aber auch dabei, ansonsten hätte ich Probleme mit dem Bild der „trauenden Witwe“.

Der Schreibstil von Elizabeth Horn hat mir sehr gut gefallen. Einerseits hat sie Limone und vor allem den Gardasee verlockend gut beschrieben. Man möchte am liebsten gleich den Koffer packen, in den nächsten Zug springen und nach der Reise Biscotti essen und Limoncello trinken. Ein idyllisches Örtchen, sogar für einen Mord. Die Autorin verstärkt den südlichen Flair dabei auch mit ein paar italienischen Vokabeln.

Das ist der richtige Krimi für Liebhaber von Spannungslektüren, die aber es nicht blutig haben wollen. Ein Buch, welches gut in den nächsten Koffer passen würde.

In „Mord und Limoncello“ gibt es leider kein Rezept für den heiß umworbenen Limoncello, aber eins für Spaghetti Cabonara. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt und werde es demnächst auch ausprobieren. 



Fazit:

"Mord und Limoncello" hat mich gut unterhalten und neugierig auf den nächsten Band gemacht.

Diesen Krimi kann ich jedem empfehlen, der gern Regionalkrimis liest oder keine blutigen und gewaltsamen Krimis mag. 

Ich gebe heute 4 Killerherzen.






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