Dienstag, 21. Juni 2022

[Rezension] Ich kann nicht vergessen









Titel: Ich kann nicht vergessen
Verlag: SAGA Egmont Verlag
Autor: Tess Tjagvad
Seitenanzahl: 300 Seiten
Preis: 10,95€ 

Klappentext:

Kat hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass das Schicksal noch ein Happy End für Carter und sie bereithält. Doch jetzt kommen sie sich mit jedem Tag ein Stück näher. Bis das Band zwischen ihnen so stark ist, dass Kat endlich den nötigen Mut findet, Carter ihr wohl größtes Geheimnis anzuvertrauen. Allerdings ahnt zu diesem Zeitpunkt noch keiner der beiden, wie eng die Verbindung zwischen ihnen wirklich ist und wie weit sie in die Vergangenheit zurückreicht. Als ausgerechnet diese Vergangenheit sie einzuholen droht, sieht Kat sich gezwungen, ihrer Beziehung zu Carter ein Ende zu setzen. Aber wie kann man jemanden vergessen, den man gar nicht vergessen will?




Meine Meinung:


Zunächst möchte ich mich beim SAGA EGMONT Verlag bedanken für das Rezensionsexemplar. Als Botschafterin für die Sparte "Humorvoll und romantisch" durfte ich dieses Buch lesen. Herzlichen Dank.

„Ich kann nicht vergessen“ von Tess Tjagvad ist der zweite Band der Dilogie, die die Geschichte von Kat und Carter erzählt. Er setzt dabei nahtlos an das spannende Ende von „Ich kann dich fühlen“ an.

Wie auch schon beim Vorgänger wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits aus der von Kat und andererseits aus der Sicht von Carter. Auch diese gehen fließend ineinander über und wiederholen die Szene nicht. Durch die unterschiedlichen Perspektiven fiel es mir leicht beide Seiten zu verstehen und beide Charaktere ins Herz zu schließen.

Der Schreibstil war auch hier wieder sehr emotional und hat mich von Anfang abgeholt. Sehr gelungen ist der Autorin, meiner Meinung nach, der Plot-Twist und die Verbindung der Familien von Kat und Carter. Irgendwie genau an der richtigen Stelle und unerwartet. Ich habe erneut mitgefiebert und mitgelitten. Wie auch beim Vorgänger war es gefühlsmäßig „a hell of a ride“. Von überglücklich bis tieftraurig. Alles war vorhanden.

Dass der Leser auch andere Familienmitglieder von Carter näher kennenlernt, finde ich gut. Zumal dann von seiner Seite aus nicht alles schrecklich ist und man auch merkt, wie stolz er dann doch auf seine Schwester beispielsweise ist.

Anmerken möchte ich aber auch, dass ich bereits beim 1. Band beindruckt von der Umsetzung von heiklen Themen in einem so leichten Roman war. Zu Erinnerung, in dieser Dilogie werden Themen wie Missbrauch, Familientragödien oder Traumata angesprochen. Ich fand das damals schon sehr gut umgesetzt, da die Autorin wirklich respektvoll und realitätsnah diese eingebaut hat.

Genau diese Umsetzung findet in diesem Buch ihre Fortsetzung. Meiner Meinung nach wird realitätsnah der Weg der Erkennung, dass man Hilfe benötigt, bis zu dem Punkt, dass man sich auch überwindet diese in Anspruch zu nehmen, beschrieben. Nicht jeder Tag ist gleich und es geht nicht von heut auf morgen und benötigt viel Geduld.

Für mich definitiv wieder ein aufwühlendes, emotionales, aber unterhaltsame Lektüre. Ich bin gespannt auf die weiteren Buchprojekte von Tess Tjagvad.

 


Fazit:

Die Dilogie „Fort Lake“ von Tess Tjagvad kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Der 1. Teil (Ich kann dich fühlen) ein Jahreshighlight und dieser Band jetzt auch ein Pageturner. Macht richtig Spaß zu lesen und bleibt noch tagelang im Kopf.

 

Für mich war dieser Abschluss ein erneuter Pageturner.









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