Nachdem ich „Shield of Sparrows“ von Devney Perry gelesen und geliebt hab, hab ich mir vorgenommen alle Bücher der Autorin lesen zu wollen. Somit auch die „Die Edens“ Reihe, die auf Tik Tok und Instagram einfach was den Hype betrifft, durch die Decke ging. Deshalb hab ich zu „Indigo Ridge“ gegriffen.
In diesem Buch haben wir Winslow und Griffin als Protagonisten. Sie ist die neue Chefin der Polizei in Quincy und er ist der älteste Sohn der einflussreichsten Familie der Kleinstadt. Winslow plant einen professionellen und guten ersten Eindruck machen zu wollen, doch eine gemeinsame Nacht scheint einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Dann kommt auch noch eine Leiche auf dem Grundstück der Edens dazu und das Chaos ist perfekt.
Das Buch war gut. Es war locker und leicht geschrieben. Vom Schreibstil her war es ganz gut. Es kam jedoch nicht an ihre neueren Büchern heran. Außerdem machte mich ein Schreibfehler leicht kirre.
Was mich vom Plot her aber gestört hat, war, dass für mich die Liebesgeschichte wenig emotionale Tiefe hatte und der Suspense Anteil mehr oder wenig so nebenbei lief, ohne dass wirklich spürbar Spannung vorhanden war. Das gleiche Gefühl hatte ich mit dem Schluss. Die Auflösung hätte noch etwas länger dauern können und war dann irgendwie random. Random dahingehend, dass ich mir da noch mehr Ermittlungsarbeit gewünscht hätte, um auf die Falllösung zu kommen.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Winslow Griffin schon sehr auf ein Podium stellt und ihn als nahezu perfekt darstellt. Ich bevorzuge doch Charaktere mit dem gewissen Etwas an Ecken und Kanten.
Ansonsten ein Buch, was man schnell durchlesen kann, so nach einem aufwühlenden oder anspruchsvollen Buch. Dafür kann ich das Buch gut empfehlen, oder all jenen, die einfach ein Buch ohne große Erwartungen lesen wollen.
Ich bleib an der Reihe dran und gebe "Indigo Ridge" 3 Killerherzen.

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