Sonntag, 10. Mai 2026

[Rezension] Das Gesetz der Lagune

 



Titel: Das Gesetz der Lagune 
Verlag: Diogenes Verlag
Autor: Donna Leon
Seitenanzahl: 336 Seiten
Preis: 15,00 €  




Klappentext:

Nach dem Tod von zwei Fischern sind alle im Dorf so verschlossen wie verdorbene Vongole. Der Commissario gibt dennoch nicht auf. Den Amtsweg ist Brunetti noch nie gegangen, doch diesmal bringen seine Methoden die halbe Questura in Gefahr.



Meine Meinung:

Mit „Das Gesetz der Lagune“ habe ich wohl den bekanntesten Fall für Guido Brunetti gelesen. Der 10. Fall aus der Feder von Donna Leon spielt im kleinen Fischerdorf Pellestrina. Dort finden Fischer ein gekentertes Boot mit 2 Toten an Bord. Ein Fall für Commissario Brunetti. Jedoch machen es ihm die Einwohner der Insel verdammt schwer, denn sie sind eine geschlossene Truppe, die ihm gegenüber nichts erzählt. Das zwingt Brunetti zu drastischen Mittel.

Ich hab mich schon riesig darauf gefreut diesen Band lesen zu können. Jubiläumsbände haben es auch immer in sich. Meiner Leseerfahrung nach sind die Kriminalfälle besonders düster, oder der Fall betrifft die Ermittler selbst. So auch hier, wenn man dem Klappentext Glauben schenken mag.

Aber „Das Gesetz der Lagune“ hat mir wirklich gut gefallen und kann dem runden Jubiläum schon gerecht werden. Ich hab eigentlich alles an diesen 336 Seiten geliebt. Ich hab mitgefiebert und mitgelitten. Donna Leon hat es geschafft eine Atmosphäre der Spannung zu bauen, in der der Leser einfach mitraten will und selbst zum Kommissar werden will. Anderseits verpackt die Autorin auch aktuelle Themen Italiens wie beispielsweise die Massenfischerei in den Kriminalfällen.

Generell gefällt mir aber auch wie die Autorin das Familienleben der Brunettis jetzt über 10 Bände hinweg darstellt. Wenn man nach der Reihe liest, hat man einfach einen richtig guten Einblick darauf und kann den Kindern eigentlich beim Erwachsenwerden zusehen.

Ich bleib dran. Freu mich schon den Film dazu anzusehen. 



Fazit:

Ich gebe 4 Killerherzen. 




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