
Lang hat es gedauert bis ich „Caught Up“ von Liz Tomforde gelesen hab. Einfach unter anderem aus dem Grund, weil ich nicht will, dass eine Reihe, die mir schon so gut gefällt, bald (nach 3 Bänden!) zu Ende geht. Aber auch, weil mir „The Right Move“ so gut gefallen hat, dass ich mir schwer vorstellen konnte, dass das noch zu toppen geht. Mann o Mann, was lag ich falsch. „Caught Up“ war auf eine andere Weise geil. Ich sag da nur: „Single Dad“ Trope mit dem süßesten kleinen Knirps, den die literarische Welt geschaffen hat.
Von Anfang. Die Windy City Reihe ist eine Sport Romance Reihe, die im dritten Band Kai Rhodes und die Nanny für seinen kleinen Sohn Max, Miller, in den Vordergrund rückt. Sportlich gesehen haben wir den Puck, den Basketball hinter uns gelassen und sind beim Baseball gelandet. Das wäre auch, glaub ich, der einzige Sport, von dem ich keinen blassen Schimmer hab. Dementsprechend konnte ich mit den Bezeichnungen nicht viel anfangen und kann auch nicht beurteilen, wie stark Liz Tomforde den Sport ins Buch gebracht hat.
Was ich aber beurteilen kann, ist der Rest. Ich hab die 560 Seiten in 2 Tagen weggesuchtet. Das sagt schon viel über den Schreibstil der Autorin aus. Er wird einfach immer besser. In der Flüssigkeit, in den Beschreibungen der Gefühle oder der Umgebung. Es hat einfach so viel Spaß gemacht.
Was mir absolut gut gefällt, ist, wie die Autorin die anderen Paare der vergangenen 2 Bücher und auch die Nebencharaktere, die wir später noch kennenlernen werden, in die Geschichte hier einbaut. Man will einfach selbst bei diesen Familienessen dabei sein und genießt als Leser einfach diese Dynamik. Da bekommt einer für alle und alle für einen eine wahre Bedeutung.
Abgesehen davon hat Liz Tomforde mit Kai Rhodes die grünste Green Flag als Boyfriend gezaubert. Wie er sich um seinen kleinen Sohn Max kümmert, ist einfach herzerwärmend. Einfach sympathisch. Mein Herz hat allerdings sein Mini-Me gestohlen. Max wird als sehr lebendig beschrieben, der aber immer ein Dauergrinsen im Gesicht hat und schon voll Teil des Baseballteams ist. Wenn man beispielsweise liest, wie sich das ganze Team über seine ersten Schritte freut, geht einem echt das Herz auf. Da sind schon ein paar Tränchen der Freude geflossen.
Insgesamt geben Miller Montgomery und Kai Rhodes aber ein wirklich liebes Paar ab, die sich gegenseitig wirklich gut ergänzen und einfach das füreinander sind, was der jeweilige Partner gerade braucht.
Rundum ein tolles Buch. Definitiv ein Jahreshighlight. Bin gespannt auf Kais Bruder, der in „Play Along“ seinen Moment hat.

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