
Don’t judge a book by its cover! So ging es mir vor ein oder zwei Jahren, als ich in der Bibliothek „The last letter“ von Rebecca Yarros ausgeliehen und gelesen hab. Das süße orange Cover mit einer Blume hatte ich nicht als Buch, welches mich emotional wirklich packen und zum Weinen bringen würde, auf meinem Radar. Es war einfach ein großartiges Buch. Dann hab ich ein Buch entdeckt, welches ich von ihr unbedingt lesen wollte. Und das hab ich jetzt gemacht.
"In the likely event“ wollte ich seither lesen. Es geht um Izzy und Nate. Beide überleben einen Flugzeugabsturz und haben seitdem eine große Bindung. Nach dem Absturz geht jeder so seiner Wege. Nate zur Navy und Izzy setzt alles daran Anwältin zu werden um großes zu bewirken. Sie halten Kontakt, jedoch ist es nicht mehr, wie zuvor. 2021 treffen sie sich in einem Kriegsgebiet in Afghanistan wieder. Izzy im Zuge ihrer Arbeit für eine Senatorin und Nathans Aufgabe ist es, ihre Sicherheit dort zu gewährleisten.
Was für ein Buch. Die 10 Wochen Wartezeit haben sich gelohnt. Ich hab das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil ist einfach Wahnsinn. Sehr bildlich und wie die Autorin Gefühle beschreiben und transportieren kann, ist einfach Weltklasse. Ich sag da nur Achterbahn der Gefühle. Ich mochte, wie Rebecca Yarros in diesem Buch immer wieder mit dem Timing gespielt hat. Also der Plot war richtig gut.
Nate und Izzy waren zwei wirklich tiefgründige Charaktere. Mit Nate hab ich bis zum Schluss mitgefiebert. Izzy war mir zunächst ein wenig zu steif. Da hat es ein bisschen gebraucht. Aber in Kombination mit ihrer Schwester Serena fand ich die beiden einfach toll.
Die Geschichte von Nate und Izzy wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Zum einen in der Gegenwart in Afghanistan und zum anderen lernen wir durch den Vergangenheitsstrang beide Protagonisten so richtig kennen. Was haben sie nach dem Absturz erlebt? Wie hielten sie Kontakt? Wie tief war ihre Beziehung zueinander während diversen Lebensstationen? Sehr gut fand ich, dass beiden Strängen auch durch beide Protagonisten abwechselnd präsentiert wurden. Das mit mich mit den beiden noch mehr mitfühlen lassen, weil einfach die Tiefe und Verbindung dar war.
Das Buch hat mich an manchen Stellen auch emotional und zum Weinen gebracht, aber nicht so wie „The last letter“. Aber dennoch sehr emotional und stark.
Das ist definitiv ein Buch, welches mir noch lange in Erinnerung
bleiben wird. Ich gebe selbstverständlich meinen Pageturner.

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