Mittwoch, 8. April 2026

[Rezension] Abgrund

 



Titel: Abgrund 
Verlag: Diogenes Verlag
Autor: Yrsa Sigurdardóttir
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 10,95 €  




Klappentext:

Eine alte Hinrichtungsstätte in einem Lavafeld: Schnell ist klar, dass der junge wohlhabende Investor, dessen Leiche man hier gefunden hat, keinen Selbstmord beging. Ein langer Nagel ragt aus seiner Brust. In der Wohnung des Toten findet man schließlich einen kleinen Jungen, schwer traumatisiert, der nicht erklären kann, wie er dort hingekommen ist. Was haben diese beiden Vorfälle miteinander zu tun?





Meine Meinung:

2026 will ich in vielen unterschiedlichen Ländern zumindest literarisch unterwegs sein und mit „Abgrund“ bin ich in einem Land unterwegs, das für seine Krimi und Thriller bekannt ist. Dieses Buch stammt von der isländischen Autorin Yrsa Sigurdardottir und ist der 4. und abschließende Band der Reihe rund um Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja. Wie schon so oft habe ich im Bücherregal des EKZ einfach mal Reihenbände mitgenommen, die nicht dem Anfang der Reihen entsprechen. 

In „Abgrund“ geht es um einen kleinen Jungen, der in einer fremden Wohnung aufgefunden wurde und seine Eltern verschwunden sind. Mehr noch, der Wohnungseigentümer wird brutal ermordet an einer Klippe gefunden. Passen die Fälle zusammen? Wie passen sie dann zusammen? Das sind essentielle Fragen, die die Polizei klären muss.

Für mich das zweite Buch der isländischen Autorin. Auch hier hatte ich zunächst meine Probleme mit den Namen der Charaktere. Da meine Berührungspunkte mit isländischen Namen eher begrenzt sind, hab ich die Personen zunächst oft verwechselt und so anfangs Probleme mit der Geschichte hatte. Man kommt aber rein. 

Anzumerken ist an dieser Stelle auch, dass die Reihenbände an sich für sich ineinander abgeschlossen sind und somit es kein Problem, wenn man, so wie ich, mittendrin anfängt. Die persönliche und beziehungsbezogene Entwicklung der Protagonisten wird halt in meinem Fall mit „Abgrund“ schon vorweg genommen. 

Der Fall an sich war richtig gut. Yrsa Sigurdardottir versteht es, Spannung aufzubauen und psychologisch an das Gelesene heranzugehen. Dieser Thriller lebt nämlich nicht durch seine Gewalt, sondern vielmehr will die Autorin, dass wir miträtseln und hinter die Fassade des Charakters blicken. Was treibt den Täter an? Worin liegt sein Motiv?

Einfach spannend. Kann ich nur empfehlen. Ich werde definitiv weitere Bücher der Autorin lesen, denn ich hab die Düsterheit ihres Thrillers hier sehr gemocht. 



Fazit:

Ich kann nicht mehr sagen. Lest das Buch einfach. 5 Killerherzen von mir.





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