
Endlich habe ich „Die Tribute von Panem“ gelesen. Also, zumindest den ersten Teil der mittlerweile fünf Bände umfassenden Reihe. Und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wieso ich a) so lang damit gewartet hab und b) warum ich eine Rezension schreibe. Es ist nämlich so, dass eh schon fast alle die Bücher und oder die Filme kennen und lieben. Ich gebe es zu, ich hab bis vor kurzem weder das noch das andere gekannt. Klar, vom Namen her und grob den Inhalt, aber zur Gänze noch nicht. Deswegen fällt es mir auch jetzt schwer die Rezension hier zu schreiben.
Auch wenn, ich es glaub ich nicht mehr brauch, aber im ersten Teil der Reihe geht es um Katniss, die statt ihrer jüngeren Schwester an den jährlich stattfindenden Hunger Games teilnimmt und sich quasi damit selbst opfert. Der männliche Counterpart aus dem Distrikt 12 ist Peeta. Sie treten gegen die Tribute aus den anderen 11 Distrikten an. Wer am Ende noch am Leben ist, hat die Hunger Games gewonnen.
Mir hat das Buch verdammt gut gefallen. Ist im Grunde eine Dystopie für Jugendliche, aber auch im „gesetzteren Alter“ von 28 Jahren hat mir die Geschichte und generell die Welt, die Suzanne Collins hier erschaffen hat, wirklich gut gefallen. Sogar so sehr, dass ich, für mich interessanterweise, ein paar Tränen locker wurden. Ich sag nur: die Szene bei den Games mit dem Brot.
Diese Emotion zeigt auch generell, wie stark mich das Buch und insbesondere der Schreibstil der Autorin mich für sich eingenommen hat. Sehr flüssiger und bildhafter Schreibstil. Es fühlte sich so an, als wär man da mittendrin in der Arena oder schaut zumindest via Fernseher zu.
Generell haben mir die Charaktere hier sehr gut gefallen. Vor allem Katniss, die ja eine sehr mutige, junge Protagonistin ist und auch sehr komplex in ihrer Persönlichkeit. Bin schon sehr gespannt, was zwischen Peeta und ihr noch passieren wird.
Mir gefällt dahinter auch der Grundgedanke der jüngeren Generation in Bezug auf wichtige Themen, wie die Kraft von Liebe und Widerstand gegen ein diktatorisches System, wie es in Panem hier der Fall ist, wo das Kapitol die restlichen Distrikte um Rohstoffe beraubt und deren Bewohner wie Dreck behandelt, etwas mitzugeben.
Ich bin schon sehr gespannt, wie diese Revolution gegen das Kapitol aussehen wird, denn die ersten zarten Pflänzchen der Revolte und des Widerstandes wurden ja schon gesät.
Eine Geschichte, die es schafft, mich mitzureißen, obwohl ich die Handlung ja eigentlich doch schon irgendwie kenne. Sind ja auch schon mehr als 10 Jahre seit dem 1. Film her.
Ich hab alles gesagt. Ich gebe meinen Pageturner. Definitiv ein Jahreshighlight.

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