Sonntag, 8. Februar 2026

[Rezension] Steirertanz

 



Titel: Steirertanz
Verlag: Gmeiner Verlag
Autor: Claudia Rossbacher
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 16,00   













Klappentext:

Die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden ins tiefwinterliche Ausseerland gerufen. Am Grundlsee ist eine altehrwürdige Villa bis auf die Grundfesten abgebrannt und mit ihr eine der beiden Zwillingsschwestern, die diese bewohnte. Der Verdacht, dass Luise Lex gewaltsam ums Leben kam, bevor das Feuer gelegt wurde, bestätigt sich. Wer aber hatte ein Motiv, die Inhaberin einer Trachtenmanufaktur zu töten? Die Spur der Neider und Feinde führt über Bad Aussee bis zum »Steirerball« nach Wien.



Meine Meinung:

Pünktlich zum Jänner und dem Steirerball in der Wiener Hofburg habe ich den 11. Band der Steirerkrimis von Claudia Rossbacher gelesen. Steirertanz.  Zufälligerweise spielt der neue Fall von Sandra Mohr und Sascha Bergmann auch rund um den Ball, der jedes Jahr in Wien veranstaltet wird. Heuer war es wieder am 9.1.2026 so weit.

Zurück zum Buch. Eine junge Designerin eines Dirndl-Labels wird tot in dem Schutt der bis auf die Grundfesten niedergebrannten Familienvilla aufgefunden. Schnell wird klar, es ist Luise Lex. Wer hätte ein Motiv die Designerin zu töten? Oder sollte eventuell doch ihre Zwillingsschwester, Lilly, an ihrer Stelle sterben?

Ich mag die Steirerkrimis sowohl in Buch- als auch in der verfilmten Form. Für mich sind die Bücher schon ein Stück Kulturgut und ich freu mich immer, wenn ich zu einem weiteren Teil der Reihe greifen kann. So geht es mir zumeist auch bei der Sarah Pauli Reihe von Beate Maxian. Dessen Protagonisten auch in diesem Buch ein paar Mal erwähnt wurden. Das hat mir ganz gut gefallen.

Außerdem hat mir das „Gezanke“ zwischen Sascha und Sandra wieder gefallen. Das hat die Autorin wirklich wieder unterhaltsam hinbekommen. Die zwei sind echt, wie ein altes Ehepaar.

„Steirertanz“ ist im Jahr 2021 erschienen. Dementsprechend kann man schon erahnen, welche Thematik die Autorin auch in ihrem Buch ansprechen wird. Ich bin völlig fein damit, wenn die Coronazeit in Büchern aufgegriffen oder vielleicht sogar verarbeitet wird. Schließlich war es für uns alle eine herausfordernde Zeit. Jedoch hat die Autorin das Thema schon öfter, als ich erwartet habe, angesprochen. 

Claudia Rossbacher spricht in ihren Steirerkrimis sehr gerne wichtige Themen an, wie beispielsweise hier auch Klimaschutz, oder beschreibt gerne steirische Bräuche und erläutert auch sonst gerne für das Buch relevante Dinge. Bei „Steirertanz“ so hatte ich das Gefühl, dass der Kriminalfall fast komplett in den Hintergrund rückt, weil die Autorin dies und jenes ausführlich erklären muss. Es fühlte sich so an, als müssten die Daten und Fakten einfach als Lückenfüller herhalten. Das nahm mir die Freude am Lesen, weil’s dadurch irgendwie langatmig wurde. Es ließ mich schon irgendwie enttäuscht zurück, weil ich bis jetzt immer Freude am Lesen der Bücher von Claudia Rossbacher hatte.

Dadurch ging bei mir auch irgendwie das Finale ein wenig unter. Es war mir einfach zu schnell abgehandelt dann. Obwohl ich es nicht schlecht fand. Nur passte für mich das ganze Buch irgendwie nicht ganz zusammen.



Fazit:

Ich hab alles gesagt. Deswegen bin ich leider bei einer Bewertung von 3 Killerherzen.








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