Sonntag, 22. Februar 2026

[Rezension] Man muss sich nur trauen

 



Titel: Man muss sich nur trauen
Verlag: Der Audio Verlag
Autor: Renate Bergmann
Dauer: ca. 6 Stunden
Preis: 10,99   
Klappentext:

»Meine beste Freundin Gertrud kommt endlich unter die Haube. Was habe ich mich über die Nachricht gefreut, dass sie und Gunter Herbst nun vor den Altar treten wollen! Aber wissense, Gertrud ist 82 wie ich, und da ist natürlich keine Brautmutter mehr da, die auf alles ein Auge hat. Da hat man gleich sein Tun! So, nun muss ich aber mein Kleid für morgen raushängen und den Schuhspanner in die guten Pumps pressen, damit sie nicht drücken. Und ich muss gucken, dass ich auch einen kleinen Korn gegen die Aufregung in der Handtasche habe. Entschuldigen Se mich!«



Meine Meinung:

Ich hab mich jetzt auch anstecken lassen und hab auf der Suche nach einem neuen Hörbuch für zwischendurch zu Renate Bergmann gegriffen. Genauer gesagt zu „Man muss sich nur trauen“, dem 16. Band der bis jetzt 22 Bände umfassenden Reihe rund um die 80+ ältere Dame aus Berlin, die aus dem Nähkästchen plaudert.

In diesem Band, erzählt uns Renate von der Hochzeit ihrer besten Freundin Gertrud mit Gunter. Damit verbunden all die nervenaufreibenden Aufgaben, die bei einer Hochzeit alle zu erledigen sind. Sprich, Brautkleid, Fotograf, Catering, Sitzplan etc. Das ist bei Eheleuten to be in jungen Jahren schon herausfordernd. Wie sieht es dann wohl aus, wenn die gesamten Gäste samt Ehepaar 80+ Jahre alt sind?

Ich habe mich dabei bewusst für das Hörbuch entschieden, weil ich gern den berlinerischen Touch hören wollte. Ich mag es ganz gerne, wenn so heimatbezogen im jeweiligen Dialekt erzählt wird und diesmal eben das Berlinerische. Carmen-Maja Antoni, die der Renate Bergmann ihre Stimme leiht, hat meiner Meinung nach einen guten Job gemacht. Ich habe mich dabei sehr unterhalten gefühlt.

Generell mag ich die Art und Weise der Erzählung. Ich stell mir das irgendwie so vor, als würde Renate Bergmann einfach bei mir bei Kaffee und Kuchen sitzen und mir 6 Stunden lang (so lang ist das ungekürzte Hörbuch) die Geschichte erzählen. 

„Man muss sich nur trauen“ hat mir grundsätzlich schon gut gefallen. Gelegentlich musste ich tatsächlich lachen, weil ich mir die jeweilige Situation richtig bildhaft vorstellen konnte. Beispielsweise die 82-Jährige bei den Selbstbezahlkassen im Supermarkt. Herrlich sag ich da nur. Manche Dinge waren mir dann aber auch zu viel. Vor allem, weil Renate schon sehr abweicht von der Story, die sie eigentlich erzählen will. 

Für mich ein solides Hörbuch, das sich perfekt neben der Hausarbeit oder neben anderen notwendigen Erledigungen als Untermalung eignet. Ich hab’s gern gehört, aber hat kein Potenzial ein Hörhighlight zu werden. Werde die Reihe gern so zwischendurch weiterhören.



Fazit: 

Ich hab alles gesagt. Ich gebe "Man muss sich nur trauen" von Renate Bergmann 3 Killerherzen.




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