Samstag, 20. März 2021

[Rezension] Dampfer ab Triest




Titel: Dampfer ab Triest
Verlag: Gmeiner Verlag
Autor: Günter Neuwirth
Seitenanzahl: 471 Seiten
Preis: 16,00€ ( Preis Verlag)  





Klappentext:

In der Stadt der Winde geschieht ein Unfall, der aber keiner ist. Aufgrund dessen muss Bruno Zabini, Inspector in Triest, den Graf Max von Urbanau und seine Tochter beschützen. Dafür muss Bruno inkognito auf den wohl prestigeträchtigsten Luxusliner "Thalia". 

3 Wochen auf hoher See, eine illustre Gesellschaft und ein Mörder an Bord. Was will Bruno mehr? Ein Wettlauf gegen die Zeit?



Meine Meinung:


Zunächst ein herzliches Dankeschön an den Gmeiner Verlag, der mir ein Exemplar von „Dampfer ab Triest“ als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat.
Vielleicht kommt euch dieses Buch bekannt vor, denn ich durfte es im Rahmen meiner Aktion #regionalgenial vorstellen.

Günter Neuwirth nimmt uns mit auf eine Reise zurück in das Jahr 1907. Gemeinsam mit Inspector Bruno Zabini, der bei der Triester Polizei ist, gehen wir inkognito an Bord des Luxusliners „Thalia“. Bruno hat nämlich den Auftrag den Grafen und seine Tochter an Bord zu beschützen, denn der Adelige erhält seit kurzem Drohungen.

Der Autor hat mit sehr viel Liebe zum Detail eine schöne und angenehme Atmosphäre geschaffen. Man taucht nicht nur in einen Krimi ein, der in dieser Zeit spielt, sondern bekommt auch ein Gefühl, wie es sich anfühlen musste, in dieser Zeit wirklich zu leben. Angefangen von der Stellung der Frau in der Gesellschaft (z.B. Frau im Journalismus, als Autorin) aber auch was so manche gesellschaftliche Stellung für eine junge Frau bedeutet. Günter Neuwirth ist dabei mit einer Akribie vorgegangen, wo es als Leser einfach Spaß macht in die Welt einzutauchen.

Ein Bonus, den ich als Leser ebenfalls schätze, sind die Informationen zur echten „Thalia“, zur österreichischen-ungarischen Handelsmarine oder zu dem Revolutionär der Kriminalistik.

Wer mit der alten „hochgeschraubten“ Sprache früher nicht viel in Berührung gekommen ist, wird hier zunächst einmal baff. Man denkt sich so: Haben die damals wirklich so geredet?

Jedenfalls könnte das ein kleines Hindernis sein, aber keines, welches man im Lauf der Geschichte nicht beheben könnte. Je weiter man liest, desto leichter fällt es einen in der Geschichte zu bleiben.

Bruno, der Protagonist, hat sich im Lauf des Buches auch als fähig erwiesen den Täter zu finden. Zeitweise sah es danach aus, als genieße er das Leben inmitten der illustren Gesellschaft mehr. Viele interessante Gespräche und interessante Persönlichkeiten haben sich ja auf der „Thalia“ ergeben.


Ein guter historischer Krimi für zwischendurch.


Fazit:

Ein historischer Krimi, der mich gut unterhalten hat. Irgendwie hat mich dieses Buch an die (spanische?) Netflixserie „High Seas“ erinnert. Dort passiert nämlich auch ein Mord. Einfach das ganze Setting dort und jetzt hier auf der „Thalia“ hat mich dermaßen daran erinnert.

Also wer die Serie mochte, oder andere historische Krimis, der ist mit „Der Dampfer ab Triest“ sicherlich gut beraten. Natürlich empfehle ich dieses Buch auch allen Fans von Günter Neuwirth.

 Ich bin gespannt, ob und wann es den 2. Band gibt.

 Ich gebe heute 4 Killerherzen. 

 

















                                                         
                                           


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