Dienstag, 16. Juni 2020

[Rezension] Die Chemie des Todes










Titel: Die Chemie des Todes
Verlag: Rowohlt Verlag
Autor: Simon Beckett
Seitenanzahl: 656 Seiten
Preis: 12,00€ (Preis Verlagsseite)  
Quelle












Klappentext:

In einem abgelegenen Ort nähe London finden 2 Kinder die Leiche einer jungen Frau. Die Verwesung ist allerdings so weit fortgeschritten, dass man sie nicht mehr identifizieren kann. Nur einer kann sie identifizieren und den Todeszeitpunkt festlegen: David Hunter. Er ist der Arzt des Ortes aber auch ehemaliger Gerichtsmediziner.

Als er herausfindet wer sie ist und wie sie gestorben ist, wird eine weitere Frau vermisst. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Meine Meinung:

Ich habe "Die Chemie des Todes" gelesen, weil ich den 5. Teil "Totenfang" als Hardcover ungelesen im Regal stehen habe. Ich wollte dann aber nicht beim 5. Band in die Reihe einsteigen, daher auch die Rezension jetzt zu "Die Chemie des Todes".

Dieser Thriller hat mir wirklich gut gefallen. Es hat mich irgendwie an die Serie "Diagnose: Mord" mit Familie Van Dyke erinnert, weil dort ein Hauptcharakter auch Arzt ist und Mörder fängt.

Der Schreibstil von Simon Beckett gefällt mir unglaublich gut. An den richtigen Stellen Spannung aufgebaut und wirklich gute Wendungen. Man ermittelt mit dem Ich-Erzähler einfach mit und bekommt an jeder Ecke einen Hinweis. Aber das Ende hab ich mir nicht erwartet. Tolle Wendung und vor allem sehr plausibel. Aber echt gefährlich für unseren David Hunter.

Gefallen hat mir "Die Chemie des Todes" aber auch, weil man diesmal, nicht wie bei den anderen Thrillern der Fall, aus ärztlicher beziehungsweise pathologischer Sicht den Fall löst. Der Polizist ist mehr oder weniger zweitrangig. Bin gespannt, wie sich deren Beziehung weiterentwickelt.

Aber "Die Chemie des Todes" hat einen romantischen Teil auch. Schließlich verliebt sich David in eine Lehrerin, die den Mörder auch ins Gesicht blicken muss. Eigentlich fand ich das ganz süß nebenher, aber irgendwie war es dann doch zu viel für meinen Geschmack. Ein bisschen Ablenkung für David war schon in Ordnung, aber diese ging über viele Seiten hinweg. Allerdings muss ich zugeben, ohne diese Beziehung hätten wir nicht so ein packendes Finale rund um Leben und Tod.

Eines muss ich allerdings noch loswerden: Auf der einen Seite natürlich tragisch und gewaltsam diese Art des Mordes, aber wie genial aus der Sicht des Schriftstellers. Die meisten Krimitäter erdrosseln, erschießen oder vergiften, aber dieser rammt beispielsweise Feder in den Rücken der Opfer.
Allerdings hätte ich das live nicht gern gesehen.

Genialer 1. Band. Freu mich auf Band 2.



Fazit:

Ein richtig spannender Thriller, der Lust auf mehr macht. Spannung pur. Tolle Wendungen mit einem sympathischen Protagonisten geht's ab zu einem packenden und unerwarteten Finale.

Ich empfehle dieses Buch jeden Thrillerfan und jeden, der eine neue Thrillerreihe sucht.

Selbstverständlich ein Pageturner.








                                                         
                                           

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