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„Lilien im Sommerwind“ ist eines der vielen Büchern von Nora Roberts, die auch auf dem Stapel ungelesener Bücher hab. Vom Klappentext her hat mich dieses Buch sehr angesprochen. Es ist keine klassische Romance Geschichte, sondern hat einen gewissen Suspense Anteil mit drin.
Tory Bodeen wird nämlich Zeugin des Todes ihrer besten Freundin Hope. Weil der Mörder noch frei herumläuft und es ihr keine Ruhe lässt, zieht sie wieder zurück in das kleine Städtchen und will unter anderem Nachforschungen anstellen und den Mord lösen.
Ich mag die Kombi Romance Suspense eigentlich ganz gerne. Schon allein aus dem Grund, dass, wenn das eine mich nicht packt, das andere hoffentlich das „Negative“ rausreißt. So schlimm war es hier zum Glück nicht. Aber es war halt auch nicht gut.
Zunächst hat es vielleicht ein wenig gebraucht, um in die Geschichte zu finden, aber ich hab es grundsätzlich genossen, Tory in dieser kleinen Stadt zu verfolgen. Mir hat es gut gefallen, wie Nora Roberts die Befürchtungen, Ängste und sonstigen Gefühle, die mit der Rückkehr von Tory nach diesem tragischen Schicksal einhergehen, eingefangen hat. Sei es die Familie des Opfers oder generell die Gemeindebewohner.
Das Buch ist doch schon etwas älter und das merkt man einerseits doch schon etwas. So waren halt die Rollenbilder, die heute Gott sei Dank aufgeweicht(er) sind, schon noch sehr verankert. Der Mann, das Oberhaupt der Familie und Bestimmer. Der, der alles bekommt, was er will. Die Frau, die Kuscherin und die braven Kinder, die nichts zurück reden und brav zur Bibelstunde gehen. Ansonsten werden sie bestraft. Das sah man auch irgendwie an der Liebesgeschichte. Sie war okay. Aber zum Schluss hin, zog der Protagonist, schon was das Timing betrifft, die Zügel an sich und gab Gas. Fand ich auch nicht gerade toll.
Ich gebe 2 Killerherzen. Es war anfangs okay, aber dann bog es einfach in eine Richtung ab, die ich nicht so mochte. Kann ich leider nicht empfehlen.

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