Sonntag, 7. Juni 2026

[Rezension] Coach - Gegen alle Regeln

 



Titel: Coach - Gegen alle Regeln
Verlag: Saga Egmont Verlag
Autor: Devney Perry
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 17,00 €  
Klappentext:

Doch dann liefert das Football-Team der Treasure State Wildcats immer miserablere Ergebnisse ab, sodass ein neuer Coach her muss. Und plötzlich hat Millie ein Problem. Denn bei dem neuen Trainer handelt es sich ausgerechnet um Ford Ellis: Ex-Footballstar, Single Dad und der Mann, der ihr Herz in tausend Stücke zerbrochen hat. Jahrelang musste sie bei seinem Anblick den Fernseher abschalten. Doch jetzt ist Ford hier – und weit und breit kein Ausknopf in Sicht. Stattdessen muss Millie nun täglich neben ihm am Spielfeldrand stehen, was prompt die verflixte Chemie zwischen ihnen wieder hochkochen lässt. Aber noch mal wird Millie nicht auf diese Nummer hereinfallen. Und deshalb ist die Sache ganz simpel: Ford Ellis existiert für sie nicht mehr. Der Mann am Spielfeldrand ist einfach nur "Coach".



Meine Meinung:

Zunächst einmal bedanke ich mich bei lovelybooks und dem Saga Egmont Verlag, dafür, dass ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und mich mit den anderen austauschen durfte.

Nachdem ich „Shield of Sparrows“ von Devney Perry gelesen und geliebt hab, hab ich mich sehr gefreut, die Sports-Romance der Autorin „Coach – Gegen alle Regeln“ zu lesen. Vermutlich hatte ich zu hohe Erwartungen an dieses Buch, denn es konnte mich nicht ganz überzeugen. Aber alles der Reihe nach. 

Der Einstieg in dieses Buch hat mir gut gefallen. Der locker, leichte und detailreiche Schreibstil hat mir dabei sehr geholfen. Es gab viele süße Szenen, die mich zum Lächeln gebracht haben. Beispielsweise eine Szene, in der Millie, unsere Protagonistin, Ford und seiner Tochter das Backen beibringt. Generell fand ich die Beziehung zwischen Millie und Joey, Fords Tochter, richtig süß und erfrischend. Sagen wir: Das Cover  ist Programm!

Die Umsetzung des Single Dad Tropes fand ich grundsätzlich gut. Joey und Ford sind ein eingespieltes Vater – Tochter Duo und das merkt man. Genauso merkt man, wie Ford seine Tochter liebt. Auch die Mutter des Kindes kommt in diesem Buch vor. Diesem Charakter hätte ich definitiv mehr Raum gewünscht. Das hätte der Dynamik dieses Buchs auf jeden Fall gut getan. So blieb dieser Nebencharakter, so auch wie viele andere Nebencharaktere eher blass und wenig präsent. 

Dadurch litt generell auch die Tiefe der Hauptcharaktere. Generell schien dann die Blässe auf die Hauptcharaktere abgefärbt zu haben. Denn bestimmte Handlungen sind für mich nicht nachvollziehbar. Es kommt zu fehlender Kommunikation an allen Ecken und Enden. Ford hat ab und zu ein Verhalten gegenüber Millie an den Tag gelegt, wo ich nur den Kopf schütteln will. 

Die Nebencharaktere waren gefühlt nur da, wenn die Autorin sie für notwendig gehalten hat. Dementsprechend macht für mich das Ende wenig bis kaum Sinn. Die finale Szene zwischen Millie und Ford fand ich süß, aber die Auflösung der „Herausforderung“ fand ich so richtig komisch. Es macht für mich 0 Sinn und ist so richtig random. Ich kann das grad schwer in Worte fassen. Sagen wir so: Mit dieser Person hätte ich logisch betrachtet am wenigsten gerechnet.



Fazit:

Ich hatte definitiv hohe Erwartungen, aber das hat mich doch schon ein wenig enttäuscht. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch. Vielleicht für einen Urlaub am Strand, wo man einfach mal den Kopf abschalten kann. Aber, wenn man mehr will, dann ist das Buch nicht geeignet.

Ich gebe 3 Killerherzen.




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