Donnerstag, 25. Juni 2026

[Rezension] The Goal

 



Titel: The Goal
Verlag: everlove Verlag
Autor: Elle Kennedy
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 16,00 €  
Klappentext:

Collegestudentin Sabrina will Anwältin werden und arbeitet hart für ihre Ziele. Auch in Sachen Männer weiß sie genau, was sie will: Gegen ein bisschen Spaß hat sie nichts, aber fürr eine Beziehung ist momentan definitiv keine Zeit.

Doch dann verbringt sie eine unvergessliche Nacht mit dem charismatischen Eishockeyspieler John Tucker. Was sie nicht ahnt: Manchmal reicht eine einzige Nacht, um ein ganzes Leben zu ändern …



Meine Meinung:

Mit der „Off Campus“ Serie, die auf Prime Video gerade die beliebteste Neuerscheinung seit vermutlich Maxton Hall,ist, ist mir in den Sinn gekommen, dass ich von der gleichnamigen Buchreihe von Elle Kennedy noch 2 Bücher ungelesen auf meinem SuB hab. Dementsprechend hab ich mir als Erstes „The Goal“, die Geschichte von Sabrina und Tucker, vorgenommen.

Sabrina ist eine sehr ehrgeizige Person, die nur eines will: einen Platz an der Harvard University um später in einer sehr guten Anwaltskanzlei arbeiten zu können. Tucker spielt an der Briar Eishockey, hat aber keine Ambitionen in den Profisport einzusteigen. Eine gemeinsame Nacht der beiden verändert alles. 

Auch wenn, ich den dritten Band vor 2 Jahren gelesen hab, kann ich mich erinnern, dass ich auf Tuckers Geschichte sehr gespannt war. Für mich ist er charakterlich der Vater dieser WG, die er mit Garrett und Dean hat. Er kocht und schaut, dass einfach alles passt. Der fürsorgliche Teil dieser Wohngemeinschaft. Und auch so hab ich ihn auch in diesem Buch mit Sabrina erlebt. Immer auf ihr Wohl ausgelegt. Also, eine klare Green Flag.

Deswegen hätt ich mir auch einen anderen Plot für ihn gewünscht, denn der Plot ist auch der Grund, warum ich erst jetzt zu diesem Buch gegriffen hab. Ich konnte mir schwer vorstellen, dass die Umsetzung dieses Pregnancy Tropes grandios funktionieren wird. Ich mein, der Single Dad Trope gefällt mir in Büchern richtig gut, aber der Unexpected Pregnancy Trope in Verbindung mit so jungen Leuten finde ich extrem schwer. 

Es war mir teilweise auch zu viele Klischees. Tuckers Mutter als Schwiegermonster, Sabrinas Stiefpapa, der aus einem unerklärlichen Grund noch bei Sabrina und ihrer Oma wohnen darf, auch, wenn Sabrinas Mutter schon längst über alle Berge war und jetzt einfach nur ein Ekelpaket ist. Die Oma, die oft kuscht und macht, was „der Herr im Haus“ sagt, und Sabrina kaum eine Schulter zum Anlehnen bietet. Da hab ich oft mit den Augen gerollt.

Ich hab mir auch darüber Gedanken gemacht, wie es wäre, wenn ich das Buch gelesen hätte, wenn ich noch jünger wäre. Ich bin älter, hab mehr Lebenserfahrung und mit der Windy City Reihe eigentlich auch eine Autorin gefunden, die es genial schafft, frühere Protagonisten in die aktuelle Geschichte einzubauen. Auch vom Schreibstil her sind da, meiner Meinung nach Welten dazwischen. 

Jetzt gibt es eigentlich nur mehr dieses Legacy Buch, was ja eigentlich nur typisch Vermarktung ist. Das hab ich auch schon gelesen. Damit das Kapitel Off Campus vorbei ist. Übrigens hab ich mich dazu entschlossen, dass ich das Spin-Off (Briar U) nicht lesen werde.



Fazit:

Ich gebe 3 Killerherzen.




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