Letztes Jahr kam „The Strawberry Patch Pancake House“ von Laurie Gilmore raus. Hab dieses Buch sogar vorbestellt und doch hat es 1 Jahr lang auf meinem SuB vor sich hinvegetiert. „The Strawberry Patch Pancake House“ gehört zur Dream Habor Reihe, die ich mehr oder weniger liebevoll meine Heiß-Kalt Reihe nenne. Zum einen, weil es in dem kleinen Städtchen, das Stars Hollow (Gilmore Girls) gefühlt nachempfunden wird, schon sehr heiß hergehen kann, aber die Geschichten sich für mich doch eher kalt anfühlen. Die 3 Vorgängerbände konnten mich nie so richtig für sich einnehmen. Am ehesten wohl Band 3, den ich letzten Dezember gelesen hab. Es ging also bergauf. Und wie es bergauf ging.
Abgesehen davon, dass die gesamte Reihe wirklich richtig süße Cover haben, geht es in diesem Band um Iris und um Archer. Archer zieht nach Dream Habor, wie er herausfindet, dass sein ehemaliger One-Night-Stand eine Tochter namens Olive hat und er der Vater sein soll. Iris hingegen weiß nicht so recht, was mit sich anzufangen und plötzlich findet sie sich als Nanny von Olive wieder. Und wie soll es auch anders sein, finden sich beide Erwachsenen richtig attraktiv.
Ich weiß nicht, ob es der Single-Dad Trope war, aber mir hat diese Geschichte verdammt viel Spaß gemacht. Von Anfang bis zum Ende hatte ich eine richtig gute Zeit. Endlich dürfte mich Laurie Gilmore als Autorin überzeugt haben. Einerseits wieder vom Setting her. Ich lieb einfach diese Small Town Geschichten, wo jeder jeden kennt und in jedem Band finden sich bekannte Charaktere aus den Vorgängerbänden wieder, sehr schwachsinnige Conteste und auch so hat man einfach Bock in diesem Örtchen zu leben. Andererseits hat mir der Schreibstil auch richtig gut gefallen. Sehr humorvoll und leicht. Einfach ein unterhaltsamer Read für zwischendurch.
Normalerweise kritisiere ich bei den Büchern von Laurie Gilmore den Plot. Manchmal hat dieser nicht Hand und Fuß und kommt sehr plötzlich. Es wird auf bestimmte Körperteile und Körperbemalungen dermaßen oft eingegangen und hingewiesen oder es gibt spicy Szenen, wo sie eigentlich wenig Sinn machen. Bei „The Strawberry Patch Pancake House“ hat diesbezüglich alles gepasst. Vor allem sind sich die Protagonisten nicht am Tag 1 schon an die Wäsche gegangen.
Mit dem Schluss bin ich nicht 100% zufrieden, weil ich mir dahingehend schon etwas mehr erhofft hab und es schon voraussehbar war, aber im Grunde war es doch ein unterhaltsamer Read für zwischendurch.
Wollte diese Reihe eigentlich ad acta legen, aber jetzt bin ich doch neugierig auf den nächsten Band und freu mich schon, wenn ich wieder in Dream Habor bin.
Jedenfalls ein wirklich überraschend gutes Buch. Ich gebe 5 Killerherzen.


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