Donnerstag, 26. März 2026

[Rezension] Heart Strings

 



Titel: Heart Strings
Verlag: Kiwi Space Verlag
Autor: Ivy Fairbanks
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 19,00 €  




Klappentext:

Lo glaubt nicht an zweite Chancen . Nicht, seit ihre Krebserkrankung sie gelehrt hat, dass das Leben zu kurz für Fehler ist. Und definitiv nicht, seit ihr Ex Aidan für seine Karriere nach London gezogen ist und ihr das Herz gebrochen hat. Doch ausgerechnet jetzt müssen die beiden als Trauzeugen auf einer irischen Hochzeit zusammenarbeiten – und es gibt kein Entkommen.


Meine Meinung:

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an lovelybooks und dem Kiwi Verlag. Ich durfte „Heart Strings“ im Rahmen einer Leserunde lesen und mit vielen über dieses Buch diskutieren.

„Heart Strings“ ist der 2. Teil der Love in Galway Reihe von Ivy Fairbanks und der behandelt die Liebesgeschichte zwischen Aiden und Lo. Beide haben sich im ersten Band der Reihe „Morbidly Yours“ kennengelernt. Das Buch hab ich nicht gelesen, aber das ist für das Verständnis hier nicht notwendig.

Die Protagonisten sind jeweils Trauzeugen zu dem Liebespaar aus Band 1. Sie wollen in einem irischen Schloss heiraten. Das Problem: Aiden und Lo sind ein Ex-Paar und haben sich 2 Jahre lang nicht gesehen. Gibt es neben dem Brautpaar etwa noch ein Happy-End für Aiden und Lo?

Während mir der Einstieg in das Buch leicht gefallen ist und ich auch grundsätzlich Spaß am Buch hatte, ging es mit jedem Abschnitt bergab. Das größte Problem, was ich mit diesem Buch hatte, war das Timing. Die Autorin hat oftmals spicy Szenen als Bindeglied zwischen Szenen verwendet. So kam es auch zum Sex, wo es für den Plot überhaupt keinen Sinn gemacht hat. Abgesehen waren diese Szenen mehr als schräg. Das kam so oft vor, dass für mich die Charaktere keine tiefe emotionale Bindung entstehen konnte. 

Das führt mich zum 2. großen Kritikpunkt. Ich hab das Buch gelesen, aber die Gefühle der beiden Protas kamen bei mir nicht an. Ich kaufte ihnen das nicht ab. Abgesehen davon war die Übersetzung an manchen Stellen schon löchrig. Sodass mich das auch schon aus dem Lesefluss, der eh Mangelware war, gerissen hat. Löchrig in Bezug auf „Wir lassen einfach das Englische Wort drin, ob es im dt. Sprachgebrauch ist, ist egal“ oder „Verwenden ein deutsches Wort, das kein Mensch in einer normalen Konversation verwendet“ ein. Oder kennt ihr das neudeutsche Wort „Thee-Night-Stand“?

Abgesehen davon, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich Menschen innerhalb von 2 Jahren 0,0% verändern. Wenn man bedenkt, dass Aiden in der Zeit erfolgreicher Sänger wurde und Lo noch Angst vor einer erneuten Krebserkrankung hat. Vielleicht spielt auch eine gegenseitige Wut noch eine Rolle. Ne ist klar. Man geht ja trotz alledem so früh wie möglich mit dem ins Bett. Der Fokus der Beziehung scheint wirklich auf dem Körperlichen zu liegen. 

Was die Charaktere an sich betrifft, war mir Aiden am sympathischsten. Er hätte und hat zum Schluss hin alles für Lo gemacht. Auch früher, wenn sie  ihn gelassen hätte. Er hätte mehr Platz in diesem Buch haben sollen. So war er eher ein blasser Charakter. Lo hingegen war mir am Ende schon zu nervig. Theoretisch gebe ich ihr nicht ganz die Schuld, weil sie mit dem Gedanken durchs Leben läuft, dass man nur sich selbst vertrauen kann und kein gesunder Mann eine kranke Frau als Partnerin haben möchte. 

Das bringt mich zum einzigen positiven Punkt dieses Buchs. Die Autorin hat keine 0815 Charaktere geschaffen. Sowohl im Vorgängerband als auch in diesem Reihenteil haben die Charaktere ein Handicap oder schwere Päckchen zu tragen. Sie versucht den Blick auf möglichst viele Minoritäten Gruppen zu lenken. Finde ich wichtig und richtig. Auch, wenn diese Themen dann doch nur gestreift und nicht in die Tiefe gehen. 



Fazit:

Leider für mich ein Flop. Schade drum. Das Buch hätte Potenzial gehabt. Die Reihe erspar ich mir lieber. Ich gebe 2 Killerherzen. 




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