
Das Internet und seine Gefahren haben mich in „Mädchenfänger“ von Jilliane Hoffman begleitet. Dieses Buch aus dem Jahr 2011 behandelt nämlich die Gefahren von Social Media und der Messengerdienste. Die 13-jährige Lainey chattet in diesem Thriller nämlich mit Zach, einem 17-jährigen Highschool Schüler, über MySpace. Also, man merkt, es spielt sich zeitlich noch alles so, wo MySpace noch der Go To Messenger war. Jedenfalls verabreden sich die beiden auf ein Date. Wovon Lainey nicht mehr nach Hause zurückkehrt.
Den Fall übernimmt FBI Agent Bobby Dees, der Leiter einer Sondereinheit ist, die sich mit vermissten Kindern beschäftigt. Er ist ein Spezialist in diesem Bereich, sodass jene Gemälde, die verstörende Bilder mit gefesselten Frauen zeigen, an Bobby Dees adressiert sind. Somit beginnt ein Tauziehen zwischen Bobby und dem Täter. Kann der Ermittler den Täter schnappen, bevor er erneut zuschlägt und ein Gemälde an ihn adressiert wird?
Das Thema rund um diese Messangerdienste und die Gefahren für Jugendliche war auch der Grund, warum ich schlussendlich nach 2 Jahren auf dem SuB zu diesem Buch gegriffen hab. Hatte das Buch sonst nicht mehr auf dem Schirm. Allerdings hab ich damit 2 Jahre lang nicht gewusst, was das für ein guter Thriller ist.
Zum einen gefällt mir der Schreibstil der Autorin richtig gut. Sie baut sehr gezielt Spannung auf, sodass man einfach nicht anders kann, als weiterzulesen. Auch in den Chats zwischen Zach und Lainey bekommt man irgendwie das Grausen. Nicht, dass es grausam im Sinne von Horror wär, aber man bekommt als Leser mit, wie Lainey geködert wird. Wie aus einem harmlosen Chat etwas Aufdringliches und schlussendlich Kriminelles wird. Sodass Lainey überredet wird, sich mit einer Person zu treffen, zu der sie nur ein Foto hat und nie anderweitig persönlichen Kontakt hatte.
Es ist alles gesagt. Ich gebe wegen der kleinen Kritikpunkte leider nur 5 Killerherzen.

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