Vor Kurzem habe ich „Keep me close“ von Maike Voß gelesen. Ihr wisst gar nicht, wie gut ich es finde, dass es endlich mal eine Sportart ist, die in Europa einen großen Stellenwert hat. Okay, American Football wird jetzt in Deutschland auch immer beliebter, aber Fußball gehört einfach zu Europa. Man braucht sich nur die Deutsche Bundesliga, die Premier League in Großbritannien oder die Serie A in Italien anschauen. Man merkt, ich hatte Spaß, oder?
Jedenfalls hab ich den zweiten Band der Richmond Deers Reihe „Strike me right“ gelesen und ich muss sagen, dass ich diesen sogar besser fand, als den ersten. In diesem Buch begleiten wir Rowan, die die Physiotherapeutin der Deers ist, und Silvano Bianchi, der Unglücksrabe aus Band 1, mit dem Bänderriss. Sie hat die Aufgabe, seine Reha zu begleiten und ihn fit für die Spiele der Premier League zu machen.
Zum Glück bin ich da voreingenommen reingegangen und hab den Klappentext gar nicht durchgelesen, denn der spoilert schon einiges. Können wir bitte es so machen: Entweder schreibt gar nichts drauf, oder gleich ne komplette Kurzfassung des Buches, damit ich mir die 5 Stunden Lesezeit sparen kann?
Das, was mir gleich mal aufgefallen ist, war der Humor in diesem Buch. Hab oftmals geschmunzelt und laut aufgelacht, weil Rowans und Silvanos Gezanke und später Geplänkel einfach herrlich war. Ich flog nur so durch die Seiten. Sehr flüssiger Schreibstil, und vor allem an den richtigen Stellen eine ganz gute Prise Spice, und dabei nicht auf die emotionale Tiefe der Charaktere vergessen. Das war auf jeden Fall in diesem Buch besser, als in „Keep me close“.
Außerdem spürt man richtig, wie die Autorin für diesen Sport brennt und nicht nur einen Sport als Autorin wählt, weil er gerade in ist, und darüber eine Romance legt. Und genau das macht das Tüpfelchen auf dem I aus.
Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr schreiben, als dass ihr dieses Buch, oder besser gesagt, die Reihe lesen sollt. Der Abschlussband steht schon in den Startlöchern.

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