Freitag, 30. Oktober 2026

[Rezension] House of Hawke - Spiel ohne Regeln

 



Titel: House of Hawke - Spiel ohne Regeln
Verlag: blush Verlag
Autor: Katelyn Erikson
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 18,00 €  
Klappentext:


Paxton Hawke ist der Erbe eines großen Unternehmens, wenn er mal an der Reihe ist. Derzeit ist er noch Juniorchef und hat ganz andere Probleme. Er will Rache nehmen an seinen Erzfeind, denn dieser ist schuld, dass er alles, was er je mochte, inklusive seiner Verlobten verloren hat. Amylia ist die beste Freundin der ehemaligen Verlobten und genau die soll ihm helfen seine Verlobte zurückzubekommen.



Meine Meinung:

Endlich mal ein Buch, wo das Glücksspiel mehr oder weniger zu Hause ist: Monte Carlo. Poker hier, Roulette da und mittendrin eine mehr oder weniger vorhandene dunkle Liebesgeschichte mit ein wenig Suspense Anteil.

Es war ein gutes Buch. Die Atmosphäre rund um das Paradies für Luxus und Casino war da und auch richtig gut aufgegriffen. Angefangen bei den Pokerspielen bis hin zu den Dingen, die ohne eine unterschriebene Verschwiegenheitserklärung nicht gehen. Generell wird in den illustren Kreisen Verschwiegenheit vorausgesetzt. Schließlich gehen da oft das Who is Who diverser Branchen ein und aus. Dieser Vibe wurde auf jeden Fall richtig gut eingefangen und transportiert. 

Der Schreibstil an sich war für mich okay. Es war nett, hat mich gefühlstechnisch, aber nicht wirklich vom Hocker geschmissen. Die Charaktere waren leider ein wenig blass. Sie hätten ruhig noch mehr Tiefe vertragen. So ging mir die „Entwicklung“ der Gefühle einfach ein wenig zu schnell. Außerdem hätte man die ein oder andere Szene hätte man auch weglassen beziehungsweise kürzen können. Die Spice Szenen waren zwar vorhanden, aber haben nicht im Übermaß stattgefunden. 

Grundsätzlich hab ich für mich aber gemerkt, dass die Art von Büchern nicht ganz mein Fall sind. Klar man ist hier generell in einem grauen Bereich und lässt die Protagonisten Dinge tun, oder sagen, die in der Realität schon etwas fragwürdig sind, aber selbst da ist mir die Gewalt ein wenig zu viel. Beispielsweise schlägt Pax aus Wut auf Amylia einfach so mal in die Wand neben ihr. Und sie stört es nicht, sondern küsst ihn anschließend. Ich denke nicht, dass ich die Reihe fortsetzen werde.

Für zwischendurch finde ich das Buch gelungen.



Fazit:

Ich hab alles gesagt. Ich gebe 3 Killerherzen.





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