Freitag, 23. Oktober 2026

[Rezension] Dorn. Ruf der Toten

 



Titel: Dorn. Ruf der Toten
Verlag: Penguin Verlag
Autor: Jan Beck
Seitenanzahl: 480 Seiten
Preis: 17,00 €  
Klappentext:

Simon Dorn, nach dem Tod seiner bisherigen »Sponsorin« Karla Hofbauer finanziell am Abgrund, wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich als Teil eines perfiden Spiels . Als sie den Kontakt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das schon mehrere Wochen zuvor. 





Meine Meinung:

Vor kurzen habe ich den zweiten Teil von Jan Becks Reihe „Simon Dorn und Lea Wagner ermitteln“ gelesen. „Dorn. Ruf der Toten“ startet mit einer Kontaktaufnahme, die mysteriöser nicht sein kann. Dorn zunächst noch sehr skeptisch, doch seine finanzielle Lage lässt ihn umstimmen und so beginnt ein kommunikativer Austausch. Einziger Haken an der Sache, die Klientin ist tot. 

Der Hauptaufhänger dieser Geschichte ist ein Thema, das mittlerweile ganz groß in den Nachrichten ist. Es geht um die künstliche Intelligenz. Sie mag vielen von uns täglich beratend zur Seite stehen und in der Wirtschaft scheint es mittlerweile auch nicht mehr ohne sie zu gehen. Wenn man jedoch Jan Becks Thriller liest, dann erkennt man, dass auch die KI nicht nur ihre glänzende Seite hat. 

Genau das hat der Autor mit dem Fall, den er Dorn und Wagner aufbrummt, meiner Meinung nach, verdammt gut geschafft. Ich will da nicht zu viel verraten und spoilern, aber im Vergleich zum ersten Band, fand ich diesen Fall von Anfang an sehr unterhaltsam und den Spannungsbogen gut gezogen. So richtig langweilig wurde es nie.

Es gab wieder mehrere Perspektiven. Zum einen konnte man die Ermittlungsarbeit von Dorn bzw. Wagner miterleben, andererseits die Geschichte auch aus den Augen des Opfers kennenlernen. Im Vergleich zum ersten Fall war hier mit der Ermittlungsarbeit eher zufrieden. Ein bisschen könnte diese noch in den Vordergrund rücken, aber sie war mehr vorhanden als im ersten Buch. Außerdem hatte der Kommissar Zufall auch eher Zeitausgleich genommen, was dem Buch nicht geschadet hat. 

Der Schreibstil war wieder richtig gut. Durch die kurzen Kapitel bin ich nur so durch das Buch geflogen und hab es innerhalb eines Tages beendet. Ich kann nicht mehr sagen, als lest es. Schon allein irgendwie für das Thema KI, obwohl Jan Beck mit seinem Buch schon eine sehr düstere Zukunft zeichnet.



Fazit:
 

Ich gebe meinen Pageturner.




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