Sonntag, 25. Januar 2026

[Rezension] Wer Strafe verdient

 



Titel: Wer Strafe verdient
Verlag: Goldmann Verlag
Autor: Elizabeth George
Seitenanzahl: 864 Seiten
Preis: 14,00   















Klappentext:

Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden. Im Auftrag Scotland Yards versucht Sergeant Barbara Havers Licht ins Dunkel um die geheimnisvollen Vorfälle zu bringen. Zunächst weist tatsächlich alles auf den Selbstmord eines Verzweifelten hin. Doch Barbara und mit ihr DI Thomas Lynley trauen dieser Version der Ereignisse nicht. Gemeinsam werfen sie einen genaueren Blick hinter die idyllische Fassade Ludlows – und entdecken, dass fast jeder hier etwas zu verbergen hat …


Meine Meinung:

„Wer Strafe verdient“ ist der 20. Teil der Inspector Lynley Reihe von Elizabeth George und dieses Buch lag 3 Jahre schon auf meinem SuB. Nun wurde es endlich Zeit, diesen Krimi zu lesen. Und ich frag mich, warum ich es nicht schon früher getan hab.

In dem 800+ Seiten Buch (da habt ihr vermutlich den Grund) geht es um die Bürger der Stadt Ludlow in Großbritannien. Dort wird der örtliche Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und kurze Zeit darauf später tot in der Polizeiarrestzelle aufgefunden. Offiziell war es Selbstmord, doch Barbara Havers von Scotland Yard, die die Arbeit der hiesigen Polizei unter die Lupe nehmen soll, ist da vielleicht auf etwas gestoßen, dass den Tod des Geistlichen in ein anderes Licht rücken lässt. 

Die Lynley Krimis gehören auf jeden Fall zu den Büchern, die ich mal ausprobieren und vielleicht eine neue Lieblingsreihe für mich entdecken wollte. Mit „Wer Strafe verdient“ hab ich zumindest nichts falsch gemacht, denn es hat überraschend doch richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Elizabeth George schafft es in diesem Buch genau so viel Spannung aufzubauen, dass man sich freut, wenn man weiterlesen kann. Da mal ein Körnchen Wahrheit gesät und da mal eine unerwartete Wendung eingebaut. Und alles dreht sich um die Fragen:  Wer erzählt hier die Wahrheit? Entspricht die Aussage der Person X DIESMAL der Wahrheit? Die Autorin schafft es, dass ich fast bis zum Schluss hin, gegrübelt hab, wie das Ganze hier ausgehen wird.

Wer allerdings einen actionreichen Krimi mit viel Pipapo sucht, ist hier sicherlich falsch. Hier brilliert klassische und hartnäckige Ermittlerarbeit. 

Außerdem bin ich sehr beeindruckt von der Art und Weise, wie die Autorin die oftmals tragischen Hintergründe der Charaktere geschildert hat. Während Havers und Lynley hier das objektive Ermittlungsduo bilden, geht es auch in den eigenen Reihen stürmisch zu und so hab ich beispielsweise auch mit Ardery mitgefiebert. Sodass ich auch den Willen hab, die ganze Reihe zu lesen, weil mich vor allem an Ardery interessiert, wie es zu ihrem Verhalten in diesem Buch kam.



Fazit: 

Für mich ein sehr unterhaltsamer, wenn auch etwas langer Ermittlerkrimi, der aber doch so seinen Charme hat. Ich gebe 4 Killerherzen. 





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