Samstag, 23. Juni 2018

Rezension "Save me"







Titel: Save me
Verlag: Lüx Verlag
Autor: Mona Kasten
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 12,60€  (Website des Verlages)
Quelle











Klappentext:

Ruby liebt alles was strukturiert ist. Ihr Kalender ist die Ordnung pur und möchte nur eins: unsichtbar bleiben und nur das Schuljahr überstehen.
James hingegen ist der Kerl, der denkt, dass er sich mit Geld alles kaufen kann. Er ist aber auch sehr beliebt und kennt Ruby bis zu dem einen Tag nicht.

Als Ruby aber eine Situation mitbekommt, die sie nicht hätte sehen sollen, kennt plötzlich James, und der gewohnte Alltag von Ruby wird total auf den Kopf gestellt. Aber das ist nicht das Einzige, was sich verändert.

Gestaltung:


Das Cover finde ich schlicht, aber sehr schön. Es strahlt viel Eleganz und Sicherheit aus. Vielleicht auch etwas nach dem Motto „Nichts ist wie es scheint“. Dieser Gedanke ist mir gekommen, als ich den Klappentext gelesen und dann das Cover nochmals angeschaut habe. Ich dachte, dass egal aus welcher Familie du stammst, jeder irgendwie ein Geheimnis hat und es eben nicht immer so ist, wie es nach außen aussieht oder man sich nach außen präsentiert.




Charaktere:


Ich finde die Charaktere mit ihren Eigenschaften und Angewohnheiten echt passend. Besonders gefallen hat mir Ruby als perfekte Planerin und Organisatorin. Witzig fand ich wie sie ihren Kalender akribisch hält. 

Mit James hatte ich sogar Mitleid, weil er nicht das Familienunternehmen weiterführen möchte, aber eben genau zu dem verdonnert ist. Ich hätte ihn in dem Moment gern in den Arm genommen und gesagt, dass es immer einen Weg gibt. Er tat mir einfach so leid, obwohl er sich oft danebenbenommen hat. 


Meine Meinung:

Zunächst muss ich sagen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich zu „Save me“ eine Rezension oder nur eine kurze Meinung verfassen sollte. Nach dem Hören des Hörbuchs war ich jedoch so geladen, dass einfach eine Rezension kommen musste.
Zum Buch bin ich gekommen, weil viele den 1. Band der neuen Trilogie von Mona Kasten gehypt haben und ich wollte mich nur überzeugen und sie hat mich überzeugt. Aber alles der Reihe nach.

Zwar ist die Idee bei „Save me“ (Reicher Junge trifft und verliebt sich in Mädchen aus dem Mittelstand) nicht neu. Nur hat hier Mona Kasten, die Autorin, im Gesamtpaket etwas anderes gezaubert und das hat mir gefallen. Ich hatte sehr viel Spaß Ruby beim Entwickeln zuzusehen und auch die andere Seite von James kennenzulernen.
Ich finde jedoch, dass es grade bei James wieder um ein Klischee handelt, denn James kommt aus einer reichen Familie, hat meiner Meinung nach die falschen Freunde und trifft deswegen auch Entscheidung, die zu dieser Konstellation passen, aber sein anderes Ich nerven beziehungsweise völlig anders gehandelt hätte. Ich bin aber ein großer Fan des anderen James.

Die Geschichte nimmt schnell fahrt auf und hat sehr viele Wendungen was mir wirklich gut gefallen hat. Auch die verschiedenen Perspektiven fand ich passend gesetzt und wirklich schön.

Ich fand es sehr schön, dass die Autorin auch gezeigt hat, dass es bei der Familie von James auch um eine normale Familie handelt. Die Mitglieder haben mit Gefühlen zu kämpfen, die sie nicht haben sollten, Aktionen machen, die sie in ihrer Gesellschaftsklasse (oh wie ich diese Abgrenzung von Gesellschaftsschichten hasse) besser nicht machen sollten und auch diese Familie nicht von Schicksalsschlägen verschont ist. Das fand ich eigentlich am besten, denn auch wenn man Geld hat oder erfolgreich in seinem Business ist, ist man noch immer ein Mensch. Man sollte sich darüber öfter Gedanken machen und bodenständig bleiben.

Ein weiteres Lob muss ich den beiden Sprechern des Hörbuchs machen. Milena Karas und Michael-Che Koch haben hier wirklich tolle Arbeit gemacht. Besonders Frau Karas habe ich die Rolle der Ruby abgenommen und mit ihr mitgelitten, als James sie wie Dreck behandelt hat. Die Sprecherin hat hier wirklich gut mit ihrer Stimme gespielt und die richtigen Emotionen zur richtigen Zeit gebracht.

Mit dem Sprecher von James musste ich ein wenig warm werden, da ich zunächst fand, dass seine Stimme nicht zu James passte, aber Michael-Che Koch hat mich eines Besseren belehrt und ich hab ihn zum Schluss echt gemocht.

Zum Ende musste für mich nochmal ein Knall hin und den habe ich bekommen. Zu dieser Zeit empfand ich Trauer für James‘ Familie aber auch wegen der finalen Szene Wut. Da ich nichts vorgreifen möchte, sag ich da nicht mehr dazu, aber ich dachte mir, was das für ein Depp ist. Und das ist noch nett ausgedrückt. Ich habe ihn so beschimpft. Es ist echt komisch, dass ich so mitgelitten und auch gefiebert habe. Das habe ich sonst noch nie. Gratulation dazu, dass die Geschichte mich so berührt hat.


Ich kann mich nur bei Mona Kasten für diese unglaublich schönen, Nerven raubenden und faszinierenden Stunden bedanken. Es hat mir so gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. 


Fazit:

Einfach nur wow. Besonders gefallen hat mir auch die Musik zum Schluss jeder CD. Das Klavierspiel hatte für mich auch etwas Erhabenes und Elegantes.

Mal ehrlich, dieses Buch/Hörbuch ist jetzt schon mein Highlight für 2018. Ich habe so mitgelitten und auch mit gefiebert. Das war nicht mehr normal. 😊

Selbstverständlich gibt es meinen Pageturner mit totaler Leseempfehlung.








                                                         
                                           

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (siehe Seitenende) und in der Datenschutzerklärung von Google.