Dienstag, 7. Juli 2026

[Rezension] Say'll remember me

 



Titel: Say'll remember me
Verlag: dtv Verlag
Autor: Abby Jimenez
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 17,00 €  

Klappentext:

Was für Samantha nur ein letzter unterhaltsamer Abend in Minneapolis werden sollte, erweist sich als das beste Date aller Zeiten – und als ein riesiger Fehler. Denn sie und der auf den ersten Blick abweisende Tierarzt Xavier sind ein Match Made in Heaven. Nicht nur, dass er extrem gut aussieht, er pflegt tagtäglich süße Katzenbabies gesund, arbeitet ehrenamtlich für die Hunderettung, und dann stellt er sich auch noch seinen Gefühlen und kann zugeben, wenn er im Unrecht ist. 

Kurz: Xavier ist alles, was Sam sich jemals von einem Partner gewünscht hat. 

Das Problem: Direkt am Morgen nach ihrer ersten Verabredung zieht Sam ans andere Ende der USA, da sie sich um ihre an Demenz erkrankte und pflegebedürftige Mutter kümmern muss. Die beiden werden sich also niemals wiedersehen. 

Und eine Fernbeziehung kommt gar nicht in Frage – aber sie bekommen einander einfach nicht aus dem Kopf.

Denn keine Entfernung oder Zeit der Welt könnten sie dazu bringen zu vergessen, was sie hatten.



Meine Meinung:

"Say you’ll remember me" war mein erstes Buch von Abby Jimenez und ich glaub, das war mein Fehler. Aber der Reihe nach. Angefangen hat das Ganze damit, dass ich 2025 dieses Buch eigentlich aus Versehen beim großen A als e-book gekauft hab. Aufgrund der emotionalen Schwere dieses Buchs, wollte ich einfach den richtigen Zeitpunkt für mich finden, dieses Buch zu lesen.

Es geht um Samantha und Xavier, Tierarzt und Patientin, die sich im falschen Moment kennen und lieben lernen, weil sie gefühlt ans andere Ende der USA zieht, weil die Demenz ihrer Mutter stärker wird und ihre Familienmitglieder Unterstützung brauchen.

Als erstes möchte ich sagen, wie wichtig es ist Themen, wie Krankheiten oder Behinderungen (z.B. in "Out on a limb") oder sonstige Schicksalsschläge in Büchern einzubauen. Das aber dann auch noch respektvoll hinzubekommen ist eine Kunst. Das hat die Autorin mit diesem Buch geschafft-

Einerseits den Blick auf die Betroffene zu richten, wie stark diese Krankheit sie im Prinzip zu Grunde richtet, andererseits dabei die Angehörigen nicht zu vergessen. Auch sie leiden unter dieser Situation eigentlich helfen zu wollen, aber nur zuschauen zu können. Das fand ich wirklich gut und das hab ich auch wirklich gern gelesen.

Auf der anderen Seite hatte ich meine Probleme mit Xavier und Samantha an sich. Ich verstand die beiden einfach nicht. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu den Charakteren aufbauen. Für mich war deren Liebesgeschichte nicht existent und für mich fehlten diese Emotionen. Das Gefühl, die beiden da sind verliebt oder verlieben sich gerade. Für mich waren das auch nach 200 Seiten noch Fremde. Für mich sind die Funken nicht so geflogen, dass sie schon nach einem Date sagen hätten können, ja das ist DIE Richtige bzw. DER Richtige. So viel Gefühl wie die Autorin die Familiengeschichte einfließen hat lassen, so wenig war in dieser Liebesgeschichte drin. Kurz um: Ich hab mich gelangweilt. 

Vielleicht lag es auch am Schreibstil oder an der Übersetzung. Jedenfalls empfand ich den Schreibstil eher als anstrengend. Mich konnte dieser einfach nicht so in den Bann ziehen, wie es beispielsweise jetzt mal eine Brittainy Cherry schafft.




Fazit:

Ich hab knapp 50% gelesen, aber ich wollte mich einfach nicht durch das Buch quälen. Dafür hab ich einfach zu viele Bücher auf meinem SuB. Hab das Buch


ABGEBROCHEN

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