Sonntag, 31. August 2025

[Rezension] Feinde




Titel: Feinde
Verlag: Heyne Verlag
Autor: John Grisham
Seitenanzahl: 560 Seiten
Preis: 15,00   













Klappentext:

Biloxi, Mississippi: Die Einwanderersöhne Keith und Hugh wachsen in den Sechzigerjahren gemeinsam auf, verbunden durch eine scheinbar unverbrüchliche Freundschaft. Bis sie sich auf den verschiedenen Seiten des Gesetzes wiederfinden: Keith hat Jura studiert und ist Staatsanwalt geworden. Hugh dagegen arbeitet für seinen Vater, einen Boss der Dixie-Mafia. Eine tödliche Feindschaft entsteht, die vor Gericht ein dramatisches Finale findet.



Meine Meinung:

„Feinde“ von John Grisham ist ein Kriminalroman, den ich im Juli auf meiner Reha gelesen habe. Der Unterschied zu den anderen Büchern des Autors, die schon etwas länger auf meinen Stapel ungelesener Bücher dahin vegetieren, stammt dieses Buch aus meinem Stapel von 2024. Um ehrlich zu sein, mich hat dieser Klappentext angesprochen, dass ich das ebook bei erster Gelegenheit in den Warenkorb gelegt habe.

Im Grunde geht es in diesem Buch um 2 Familien, die nach Biloxi Mississippi auswandern und dort ihr Familienglück versuchen. Zunächst ist alles perfekt. Der Leser begleitet quasi die Einwanderer, die in dieser Ebene noch das Gleiche wollen. Nach dessen Tod liegt der Fokus des Buches auf deren Nachkommen. Dessen Lebensweisen jedoch nach und nach auseinander driften. Die Verbindung der zwei Familien hängt dann lose an der Freundschaft der Enkelkinder Keith und Hugh, die gemeinsam ihrer Liebe zu Baseball nachgehen. Bis auch sie erwachsen werden.

John Grisham greift in seinen Büchern – zumindest für mich – interessante Themen auf. In Feinde geht es um Korruption, Drogenhandel, Prostitution und Glücksspiel. Mich faszinierte an dem Klappentext die Frage, wie weit es kommen muss, damit aus Freunden Feinde werden. Dem Buchtitel entsprechend. 

Mein Problem mit den Büchern von John Grisham ist dessen Schreibstil. Ich komm jedes Mal zu Beginn nicht in die Geschichte rein und es entwickelt sich für mich kein so richtiger Lesefluss, der mich fesselt. Alles hängt für mich so lose zusammen, wo es erst nach zirka der Hälfte der Geschichte Sinn ergibt und die Richtung der Story klar wird. Wenn keine Spannung da ist, bleibt einem nur das Durchhaltevermögen.

So ähnlich war es auch bei „Feinde“. Der Beginn war holprig und auch nicht wirklich spannungsgeladen. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte einfach äußerst sachlich und emotionslos erzählt wird. Zum Glück hat mich die oben genannte Frage bei diesem Buch gehalten, denn gegen Ende hin wurde es dann spannend. 

Ich habe den Autor und seine Bücher noch nicht ganz abgeschrieben, aber ich werde wohl, was meinen SuB betrifft, die Bücher nach den Klappentexten selektieren und gegebenenfalls aussortieren. Und viel mehr darauf achten, dass ich sonst bei seinen Büchern dran bleibe und nicht mittendrin pausiere.



Fazit:

Eigentlich schwanke ich zwischen 3 und 4. Vorallem, weil mich die Story und die Idee überzeugt haben und ich nur wegen dem Schreibstil so meine Differenzen mit dem Buch hatte.

Sagen wir: Das Buch bekommt sehr gute 3 Killerherzen.




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