Dienstag, 9. April 2024

[Rezension] Atlas - Die Geschichte von Pa Salt






Titel: Atlas- Die Geschichte von Pa Salt
Verlag: Goldmann Verlag
Autor: Lucinda Riley/ Harry Whittaker
Seitenanzahl: 800 Seiten
Preis: 25,50  


Klappentext:


Paris, 1928. Ein Junge wird gerade noch rechtzeitig entdeckt, bevor er stirbt, und von einer Familie aufgenommen. Er ist klug und liebenswert, und er entfaltet seine Talente in dem neuen Zuhause. Hier wird ihm ein Leben ermöglicht, von dem er nicht zu träumen gewagt hätte. Doch er weigert sich, einen Hinweis darauf zu geben, wer er wirklich ist. Als er zu einem jungen Mann heranwächst, verliebt er sich und besucht das berühmte Pariser Konservatorium. Die Schrecken seiner Vergangenheit kann er darüber beinahe vergessen, ebenso wie das Versprechen, das er einst geschworen hat, einzulösen. Aber Unheil ballt sich zusammen über Europa, und niemand ist mehr in Sicherheit. Tief in seinem Herzen weiß er, dass die Zeit kommen wird und er wieder fliehen muss.





Meine Meinung:


Am 8. Oktober 2016 kam meine Rezension zu „Die sieben Schwestern“ heraus. Fast 8 Jahre später beende ich mit dieser Rezension meine Reise mit den d’Apliese Schwestern.

Ich habe mich lang „geweigert“ das Buch zu lesen, weil es einerseits der Abschluss dieser unglaublichen Reihe ist, andererseits das letzte Buch von Lucinda Riley überhaupt. Zum Teil hat es ja ihr Sohn Harry Whittaker geschrieben, aber unter der Anleitung bzw. unter Zuhilfenahme der Notizen seiner Mutter.

Schon während der anderen 7 Bände stellte ich mir die Frage, was es nun mit Pa Salt zu tun haben könnte. Warum hat er 6 Kinder als Baby adoptiert? Wie hat er sich für sie entschieden? Das sind auf jeden Fall jene Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Manche in etwas ausführlicher Form, als andere.

Wenn man diesen Klopper von 800 Seiten liest, fällt auf jeden Fall auf, dass der Schreibstil anders ist, als man es bei den Vorgängerbänden hatte. Man merkt also den Autorenwechsel schon, aber einmal „Hut ab“, dass sich der Sohn es traut diese Reihe zu beenden. Zumal es nicht leicht für ihn gewesen sein muss. Mit Lucinda Riley starb eine großartige Autorin, die eine große Lücke in dieser Buchbubble hinterließ und dessen Fußstapfen schwer zu füllen sind.

Nichtsdestotrotz kamen mir einige Szenen verdammt langgezogen vor und vor allem waren da auch Zufälle dabei, die mich den Kopf schütteln ließen, weil sie einfach nicht glaubwürdig/realitätsnah waren. Was mir aufgefallen ist, wobei „gestört“ dann doch zu negativ behaftet ist, dass die Tagebucheinträge von Atlas immer diese Einleitung „Liebe Leserin, liebe Leser“ hatte. Ich seh das nicht allzu eng, weil Atlas ja nicht wissen konnte, wer alles seine bemerkenswerte Geschichte aus Sibirien über Paris, Leipzig, Bergen, Schottland usw. lesen wird. Aber normal ist das nicht. Zumal Atlas zumindest in Paris sein inoffizielles Tagebuch für sich geschrieben hat.

Den Schluss, ohne Spoilern zu wollen, fand ich ganz okay. Einerseits kam es mir, wie ein schnulziger Liebesroman vor, der seine Wirkung definitiv nicht verfehlte. Ich bin da zu nah am Wasser gebaut. Andererseits stellte ich mir die Frage nach dem warum. Das ist doch nicht greifbar?

Der Showdown mit Kreeg hat mir aber gefallen.

Es ist aber auf jeden Fall gut, dass die Reihe beendet ist. Und auch von mir beendet wurde.

 

Fazit:


Abschließen waren „Die sieben Schwestern“ und die „Sonnenschwester“ meine zwei absoluten Highlights. Gefolgt von „Die Sturmschwester“ und „Die Mondschwester“. Der Besuch in Spanien hat mir verdammt viel Spaß gemacht. 

So leid es mir auch tut und so komisch es auch ist, aber mit der leiblichen Tochter von Atlas und ihrer Geschichte konnte ich am wenigsten was anfangen. Als Protagonistin war sie mir einfach zu nervig. Deshalb musste auch zwischen „Die verschwundene Schwester und diesem Abschlussband auch ein bisschen Zeit vergehen lassen.

 Ich gebe diesem Buch 3 Killerherzen und freu mich nun auf die restlichen Bücher von Lucinda Riley, die noch nicht von mir gelesen wurden. Danke an dieser Stelle an Nicole, für das Überlassen dieses Bandes. 







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