Samstag, 10. September 2016

[Secret love] Kapitel 2

Kapitel 2

»Kann ich bitte Ihre Akkreditierung sehen?«, fragte ein Sicherheitsbeamter die Freundinnen.
»Sicher. Hier bitte. Mein Name ist Sarah Auer.« Ich gab meinen ihren Ausweis.
»Wer ist Ihre Begleitung Frau Auer?«
»Meine Freundin Natalie Brunner.« Der Beamte nickte und entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten.
»Sie machen auch nur Ihren Job«, gab ich verständnisvoll zurück. Der Sicherheitsmann bedankte sich und ließ sie das Innere des Stadiums passieren.
»So jetzt ist es 19:45. Um 20:15 sollen die Jungs mit ihrem Konzert beginnen. Momentan spielt noch die Vorband. Schau doch, wie die Menge tobt.« Ich zeigte auf die Menschenmenge, die sehnsüchtig auf ihre Idole warteten.
»Na dann warte nur noch eine Minute, denn dann kommt mein Aufritt. Spätestens danach werden die Mädels da draußen noch mehr kreischen«, versicherte ich meiner Freundin.

»Nun bitte einen riesen Applaus für die Bloggerin Sarah Auer, die euch noch etwas zur Aktion mitteilen möchte, die heute hier für die Jungs von „Street Friendz“ laufen wird«, kam es aus den Lautsprechern. Das war Sarahs Zeichen auf die Bühne zu gehen.
»Hallo Berlin! Schön, dass ihr da seid. Vielen Dank schon mal von meiner Seite aus, dass ihr an der Aktion "Thank you Street Friendz" teilnimmt. Wie ich schon auf meinem Blog verlauten habe, befanden sich auf euern Sitzen Blätter mit verschiedensten Farben. Zusammen geben sie genau das Bild ab, was ich euch als Skizze auf meinem Blog gezeigt habe. Also bitte hebt bei dem Lied "Fly to the stars" die jeweiligen Zettel in die Höhe.  Zusammen können wir den Jungs, aber auch euch einen unvergesslichen Konzertabend bereiten.
Also lässt es uns tun. Let us fly to the stars. Danke«, beendete ich meine Rede und ging von der Bühne.

»Wow. Welch bewegende Rede Sarah. Man kann richtig spüren, dass die Aktion dein Herzenswunsch ist. Bin stolz auf dich. Kann es kaum erwarten«, merkte Natalie an.

21:45.
»Wow. Es ist wirklich ein gutes Gefühl die Europatour in unserem Heimatland starten zu dürfen. Wir möchten uns bei euch für die vergangenen 2 Jahre bedanken. In dieser Zeit habt ihr uns so toll unterstützt und uns Mut zugesprochen und vieles mehr. Wir wollen uns mit einem ganz bestimmten Lied bedanken. Mit "Fly to the stars", wollen wir euch zeigen, wie wichtig ihr für uns seid. Wir freuen uns jedenfalls auf die nächsten Jahre«, schloss Philipp seine Dankesrede.
Schon bei den ersten Tönen des Liedes hob die Menschenmenge wie abgemacht ihre Zettel und es entstand das gewünschte Bild. Zu einem perfekten unvergesslichen Moment machten die Fans dieses Lied, als sie begannen mitzusingen. Eine wunderschöne Atmosphäre entstand. Die Augen der Fans glänzten. So auch Sarahs.
Ich konnte auch einen Blick auf die Bandmitglieder werfen und ich konnte erkennen, dass die Jungs wirklich baff waren. Vermutlich hatten die vier nichts erwartet. Umso sprachloser waren sie nun. Glücklicherweise hielt ein Kameramann den Moment fest. Auch von oben wollte jemand diesen unglaublichen Augenblick festhalten.
»Berlin, ihr seid der Wahnsinn. Vielen Dank für diesen unglaublichen Moment. Ihr seid spitze. Vielen Dank«, bedankte sich Kevin und begann zu klatschen. Auch die anderen drei Mitglieder der Band stiegen in das Klatschen ein. Sie waren begeistert. Die Jungs schossen fleißig Bilder von den Stadionwänden und machten Selfies.
»Wir möchten uns nochmals ganz herzlich für diese Aktion bei den Verantwortlichen bedanken. Ihr seid spitze. Nun schließen wir das Konzert mit jenem Lied, das wir bei jedem Konzert als Abschluss spielen. Steht nun von den Sitzplätzen auf und tanzt zu „Let’s Dance“. Danke Berlin. Ihr wart großartig«, sprach Kevin zu der kreischenden Menge. Keine Sekunde später ertönten die ersten Takte der Melodie.

»Hast du gesehen, wie toll das aussah? Die Farben unseres Landes echt tolle Arbeit Sarah!«, versuchte Natalie den Lärm zu übertönen.
»Ja total cool. Morgen sieht man dann die Fotos dazu auf meinem Blog. Freu mich so. Aber warte nur ab, bis du die Aktion in Kroatien oder Großbritannien siehst. Ich schwör dir das war Arbeit. Dafür wird es das Highlight der Tour.«
Ich hatte nicht daran gedacht, dass es so gut ankommen würde. Doch nun war sie müde. Sie wollte nur mehr ins Bett und schlafen. Aber ich hätte nie daran geglaubt an das was morgen in ihrem Emailaccount zu sehen war.

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