Sonntag, 19. Oktober 2014

Rezension "Todesfrist"





Titel: Todesfrist
Verlag: Goldmann Verlag
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: 416 Seiten
Preis: 10,30€ (Thalia)
Quellehttp://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Todesfrist-Thriller/Andreas-Gruber/e412835.rhd

Klappentext:


WEH! JETZT GEHT ES KLIPP UND KLAPP, MIT DER SCHER DIE DAUMEN AB...

"Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie  am Leben. Falls nicht - stirbt sie."  Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörder. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei 
lebendigen Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die junge Münchner Kommissarin Sabine Nemez 
nach einem Motiv. Erst als sie den niederländischen Kollegen Maarten S. Schneider hinzuzieht, entdecken sie ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration - und
das birgt noch viele Ideen...



Gestaltung:


Eine blutige Schere auf dem Cover. Eigentlich eine gute Idee. Da die Schere zur Geschichte gehört, ist es wirklich ein schönes Cover. Gefällt mir recht gut. Ist passend für einen Thriller. In welchem Teil die Schere vorkommt, möchte ich jetzt nicht sagen, da ich wahrscheinlich den Lesern die Spannung nehmen würde. Was ich natürlich nicht möchte. 


Meine Meinung: 


Das die eigene Mutter kaltblütig ermordet wird, geschieht hoffentlich nur in Romanen. 

Sabine Nemez, ist eine Münchner Kommissarin. Da die Tote ihre Mutter ist, wird sie schnell für befangen erklärt und darf offiziell nicht ermitteln. Die Kollegen bekommen einen niederländischen Psychologen als Verstärkung. Mit seiner Hilfe kann Sabine auch ermitteln und bringt Maarten auf die richtige Spur. 

Die Geschichte gefiel mir recht gut. Es gab sehr viele Wendungen, die wirklich überraschend waren. Man glaubte man ist am Ziel, doch es kam immer wieder anders. Der Schreibstil des Autors gefiel mir daher sehr gut. 
Über Serienmörder lesen gefällt mir auch gut, da die Geschichte dann  einen besonderen Kick bekommt.
Was mir an diesem Buch auch gut gefiel war, dass es wieder in verschiedenen Sichtweisen erzählt wurde.

Charaktere:


Die Charaktere wurden sehr ausführlich beschrieben. Das der Täter eine gestörte Lebensweise an den Tag legt wird hier schnell klar. Das er Frauen die Schuld für seine schreckliche Kindheit gibt ist leicht zu erraten.
Auch der Psychologe hat eine sehr interessante Persönlichkeit. Ich musste manchmal schmunzeln, denn Maarten S. Schneider raucht um sich zu konzentrieren Gras. Er ist auch sehr schlagfertig und macht jeden zur Schnecke und lebt teilweise auch in seiner eigenen Welt.


Fazit:


Ein wirklich gut gelungener Thriller. Dieses Buch bekam ich von einer Freundin geschenkt und in diesem Sinne, möchte ich ihr danken, dass sie mir dieses Buch empfohlen hat. 

Am Buchrücken ist ein Kommentar von Sebastian Fitzek, ich denke dass das Kommentar wirklich gut passt und den Schreibstil von Andreas Gruber kurz beschreibt.

>> Grubers Stil ist rasant, komplex und sorgt immer wieder für überraschende Wendungen.<<

Diesem Buch gebe ich 5 von 5 Sterne.

Ein sehr gut gelungener Thriller. Ist sehr empfehlenswert.  







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